Einige Apps aus dem Android Market haben es darauf angelegt, Smartphone-Nutzer, die sich in in China aufhalten, ungefragt bei Premium-SMS-Diensten anzumelden. Das berichtet der Antivirenhersteller Sophos. Die bösartigen Apps des Anbieters zsone verschicken automatisch SMS-Nachrichten, die zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abos führen. Damit der Handynutzer nicht hellhörig wird, überwacht der Schädling anschließend die eingehenden SMS-Nachrichten, um die Bestätigungsnachricht, die der Nutzer nach Abschluss des Abos erhält, abzufangen und zu löschen.
Betroffen sind die Apps iMatch, 3D Cube horror terrible, ShakeBanger, Shake Break, Sea Ball, iMine, iCalendar, LoveBaby, iCartoon und iBook. Laut Sophos ist der Abschluss des Abos nur erfolgreich, wenn das Android-Smartphone in ein chinesisches Handynetz eingebucht ist. Google hat inzwischen reagiert und die Malware aus dem Market entfernt, wie die Entdecker der Apps berichten. Wie lange Google dafür gebraucht hat, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Quelle : heise.de
Die US-Seite des russischen Antivirenherstellers Kaspersky (kasperskyusa.com) verbreitete am vergangenen Sonntag für fast vier Stunden Scareware an Besucher. Das bestätigte Kaspersky gegenüber US-Medien. Anwender, die Antivirenprodukte herunterladen wollten, wurden auf eine externe Seite weitergeleitet, die einen Virenscan in einem nachgemachten "Windows Explorer"-Fenster im Browser vorgaukelte. Die Seite versuchte zudem eine Infektion des PC vorzutäuschen und den Besucher zum Download eines Programmes zu bewegen.
Quelle : heise.de
Digital Natives nutzen digitale Geräte und Online-Dienste oftmals zwar viel geschickter und selbstverständlicher als Erwachsene, hinsichtlich der Privatsphäre offenbar aber auch sehr viel sorgloser. Laut einer vom US-Marktforschungsunternehmen Harris Interactive im Auftrag von Antivirenhersteller McAfee durchgeführten Online-Umfrage unter 13- bis 17-jährigen US-Jugendlichen plauderten 68 Prozent beispielsweise in Chats ihren Wohnort aus.
Daneben gaben 28 Prozent an, auch mit mit völlig fremden Personen zu chatten und Name und E-Mail-Adresse weiterzugeben. Von den 28 Prozent gab wiederum fast jeder Fünfte an, Fotos an Fremde zu posten und 12 Prozent sendeten sogar ihre Mobilfunknummer. Insbesondere Mädchen waren der Umfrage unter insgesamt 1357 Teilnehmern zufolge argloser als Jungs: Während 32 Prozent der Mädchen angaben, mit Fremden zu chatten, waren dies bei den Jungs nur 24 Prozent. Das Verhalten mache Jugendliche nach Einschätzung von McAfee nicht nur für Cyber-Mobbing angreifbar, sondern auch für Sexualstraftäter interessant. Immerhin waren laut Umfrage 29 Prozent bereits selbst Opfer eines Mobbing-Angriffs.
Mehrere hundertausend Facebook-Anwender sollen am vergangenen Wochende einer Clickjacking-Attacke zum Opfer gefallen sein und auf einer präparierten Seite unbewußt auf einen versteckten "Gefällt mir"-Button ("Like") geklickt haben. Das berichtet der Antivirenhersteller Sophos in seinem Blog.
In der Folge des Klicks erschien auf Facebook die Statusmeldung (beispielsweise "User Noob likes LOL This girl gets OWNED after a POLICE OFFICER reads her STATUS MESSAGE.") für den jeweiligen Nutzer, die auch andere Anwender sehen können. Klickte ein weiterer Anwender auf den Status-Link auf Facebook, landete er ebenfalls auf der Clickjacking-Seite – Sophos vergleicht die Verbreitung der Links mit einem Wurm und nennt den Angriff deshalb auch Clickjacking-Wurm. Einen ähnlichen Angriff gab es schon Anfang 2009 auf Twitter.
quelle : heise.de