or einiger Zeit bekam ein 16jähriger Schüler aus Celle erhebliche Kreislaufprobleme, nachdem er unter den Tabak seiner selbstgedrehten Zigarette eine frei verkäufliche Kräutermischung, sog. “Legal Highs“, gemischt und diese dann geraucht hatte. Er kolabierte und musste im Krankenhaus behandelt werden.
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Die Staatsanwaltschaft und Zollfahndung Nürnberg haben nun erste Details zu dem Schlag gegen die Händler von so genannten Kräuterdrogen bekannt gegeben. Während des mehrstündigen Einsatzes durchsuchten Ermittler in München, Herford und Deggendorf zehn Firmen- und Privatgebäude und nahmen drei Männer und zwei Frauen im Alter von 31 bis 48 Jahren fest.
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Sie sind getarnt als Badesalz, Allzweckreiniger oder Kräutermischungen und werden als Rauschmittel immer beliebter: Sogenannte „Legal Highs“ versetzen Suchthilfe-Experten in Sorge. Die synthetischen Substanzen können ganz legal über das Internet bestellt werden – wird ein Stoff verboten, verändern die Hersteller einfach die Zusammensetzung.
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Immer härter, immer unberechenbarer: Was an neuen Drogen nach Europa schwappt, treibt Drogenbekämpfern kalten Schweiß auf die Stirn. Unter harmlos klingenden Namen wie Badesalz werden Stoffe angeboten, die Konsumenten tagelang in einen Wahnzustand versetzen können.
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Sie finden zurzeit in den USA reißenden Absatz: Drogen, die als Badesalz verkauft werden und niedliche Namen haben wie “Wonne” oder “Vanille-Himmel”. Doch dahinter verstecken sich gefährliche Rauschmittel – deren Wirkung sogar Ärzte überrascht.
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Sie tragen harmlose Namen wie „Badesalz“ oder „Kräutermischung“: Neue synthetische Designer-Drogen finden auch in Unterfranken schnell Verbreitung. Aber so harmlos, wie sie heißen, sind die gefragten neuen Produkte der Drogenszene nicht: Ärzte und Rauschgiftfahnder warnen vor Designer-Produkten, die beängstigende Wirkung haben: Im Wahn kratzen oder schneiden sich Konsumenten die Haut auf, werden gewalttätig gegen sich und andere, werden zum Fall für den Notarzt.
Quelle: Mainpost.de / Zum Artikel