"Remember, remember, the 5th of November." Dieses Zitat aus der Comicverfilmung "V wie Vendetta" ist nicht nur Erinnerung an das Jahr 1605, sondern ein Schlüsseldatum für die Zukunft. Anonymous hat in den vergangenen Monaten Großangriffe angekündigt. Die wichtigsten Ziele: Facebook, Rupert Murdoch und ein paramilitärisches Drogenkartell.
Anonymous ist ein loses Netzwerk, Aktivisten und Helfer finden sich in themenbezogenen, losen Verbindungen zusammen. Die meisten Aktionen finden unter einem Titel statt, einer sogenannten Operation. Die Ziele sind dabei so vielfältig wie die Mitglieder. Von der Politik über Daten- bis zum Umweltschutz ist das Spektrum weit gefasst. Und der 5. November ist ihr Großkampftag. An diesem Datum verübte Guy Fawkes – dessen Maske Anhänger und Sympathisanten von Anonymous tragen - im Jahr 1605 ein Attentat auf Jakob I., den König von England. Drei große Aktionen sind für dieses symbolische Datum geplant.
Die Posten personenbezogener Daten in ein Webforum kann durch öffentliches Interesse gerechtfertigt sein. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamburg, indem es dem Kläger einen Unterlassungsanspruch gegen den Betreiber des Internetforums absprach (Az.: 7 U 134/10).
Ein Nutzer hatte sich in dem Forum kritisch über die Geschäftspraxis eines Unternehmens geäußert. Dem Verbraucher sei vorgespiegelt worden, dass es ein breites Angebot einer Produktart gebe, obwohl ein und dasselbe Produkt unter verschiedenen Namen und verschiedenen Firmen von einem einzigen Unternehmen vertrieben wurde. Um seine Kritik zu untermauern, nannte der Beitragsverfasser den Namen, das Geburtsdatum und die Anschrift des Klägers, der Geschäftsführer mehrerer dieser Firmen war. Die genannten Daten entnahm er dem irischen Handelsregister.
Quelle: heise.de
Seit dem 25. Mai ist das neue EU-Telekommunikationsrecht rechtskräftig. Diese soll künftig die Rechte von Verbrauchern stärken und für mehr Wettbewerb unter den Telekommunikationsbetreibern sorgen. Die Nutzer von Festnetz, Mobilfunk und Internet können sich auf Verbesserungen im Kommunikationsbereich freuen. Die verstärkten Aufsichtsrechte sollen die Verbraucher unter mehr Rechtssicherheit stellen und gleichzeitig das Wachstum der Telekommunikationsanbieter europaweit fördern.
Neue Rechte für den Nutzer
Der Wechsel des Mobilfunkbetreibers wird zukünftig einfacher und schneller von statten gehen. So kann man beim Anbieterwechsel binnen eines Tages seine Telefonnummer mitnehmen. “Die Probleme, die bisher beim Anbieterwechsel bestanden, gehören nun der Vergangenheit an”, so der ehemalige Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. “Das stärkt das Vertrauen in Markt und Wettbewerb.” Vertragslaufzeiten für Erstverträge dürfen nicht länger als 24 Monate gehen, womit den Verbraucher bei Unzufriedenheit ein Wechsel erleichtert werden soll. Dörfer und ländliche Regionen will man mit besseren Internetzugängen versorgen. “Wir sind uns auch einig, dass der ländliche Raum schnellstmöglich mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen versorgt wird”, so Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner.
Der Spam in den Mail faechern geht erfreulich zurueck wie man auch zuletzt auf "heise.de" lesen konnte, aber ein Grund zum freuen ist das nicht, den Soziale Netzwerke wie facebook bieten hier eine neue Plattform fuer spammer, Virenschleudern, abzockern und so weiter.
Aktuell ist wieder Spam Titel die Leute anziehen soll wie : "Peinlicher geht es nicht: Vater erwischt Tochter beim Webcam-Strippen!" , "(FSK 18) Wenn das echt ist sollte dieser Mann für immer eingesperrt werden! Junge wird vor laufender Kamera erschossen!" oder auch "Absolut geil! So weckt ...... man seine Freundin richtig auf!"
Um diese Schock videos zu sehen soll man nur auf "gefaellt mir" klicken, und nun verbreitet sich diese Seiten mit den Schocker Videos natuerlich wie ein Lauffeuer und erreicht jeden, genau das richtige fuer die spammer, den so kassieren sie Geld ueber werbe einnahmen fuer Videos die es auch ganz normal bei youtube und co gibt.
Und im schlimmstenfalls werden noch Daten abgegriffen und man wird auch noch selbst zu einer Spamschleuder.
Also wie man sieht der spam ist zwar nicht mehr so stark in den Mail faechern aber weg ist er nicht wirklich er siedelt nur um.
Mit einer Software sollen Nutzer verfängliche Daten aus dem Internet löschen können. Doch der Daten-Radiergummi hat viele Schwächen.
Ja, der Begriff „digitaler Radiergummi“ ist etwas unpassend, sagt Michael Backes, der Mann, der vor mehreren Jahren die Idee hatte, eine Computersoftware zu entwickeln, die ins Internet gestellte Dateien mit einem digitalen Verfallsdatum versieht.
Quelle : welt.de
Name, Privatadresse, Geburtsdatum und Kreditkartennummern: Solche Datensätze werden in öffentlich zugänglichen Web-Foren verbreitet. Recherchen ergeben, dass die Daten echt sind – und vermutlich als Werbegeschenk von Kriminellen gedacht.
Quelle : spiegel.de
Ende November haben wir Sie vor der Abzockmasche win-finder.com gewarnt. Jetzt hat die Bundesnetzagentur den Seitenbetreibern das Handwerk gelegt. win-finder oder andere Gewinnspieleintragungsdienste bzw. Glücksfinder versprechen Besuchern ihrer Internetseiten die Eintragung in 200 Gewinnspiele jeden Monat mit Preisen von bis zu 1 Million Euro. Angeblich tragen die Unternehmen mit einer speziell entwickelten Software Verbraucher monatlich vollautomatisch in 200 Gewinnspiele ein. Für die Registrierung fragen sie nur nach Rufnummer und Geburtsdatum. Hinweise zur Kostenpflichtigkeit des Angebots sucht man auf der Internet-Seite vergeblich. Dennoch stellt die Firma Telomax GmbH über die Telefonrechnung anschließend wöchentlich 9,90 Euro in Rechnung und zieht den genannten Betrag ein. Außer über das Internet versucht das Unternehmen auch per Telefon, Verbraucher zu ködern. Angerufen werden vor allem ältere Menschen. Ihnen stellt man angebliche Gewinne in Aussicht und entlockt den vermeintlichen "Gewinnern" offensichtlich auch verschiedene personenbezogene Daten.
Vorsicht vor Adventskalendern im Internet: Hinter vielen Angeboten steckt vor allem eines: Der Versuch, an Daten zu kommen - oder Nutzer mit lästiger Werbung bombardieren zu können.
Hinter den Türchen von Adventskalendern im Internet verbergen sich oft Gewinnspiele. Teilnehmer werden von Firmen mit Preisen angelockt - mit einem Hintergedanken. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat 18 Internet-Adventskalender für Kinder - unter anderem von Bravo, Haribo, Wendy und t-online - unter die Lupe genommen und geprüft, welche Daten gesammelt werden und ob Kinder erfahren, was mit ihren Angaben geschieht. Das Ergebnis: Die Kinder müssen fast ausnahmslos mehr Daten preisgeben, als die Verbraucherzentrale für erforderlich hält.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) wird im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde gegen die für das kommende Jahr geplante Volkszählung Klage einreichen.
Die Organisation kritisiert, dass mit der Maßnahme die Sammlung von Informationen über die Bürger durch den Staat fortgesetzt werde. "Die Daten aller in Deutschland lebenden Menschen werden im nächsten Jahr in einer gewaltigen Datenbank zusammengeführt und ausgewertet", fasst der AK Vorrat die Situation zusammen.
Ein großer Teil der Bevölkerung soll dazu verpflichtet werden, zahlreiche Fragen aus dem persönlichen Lebensbereich zu beantworten. Dabei gehe Deutschland weiter als die EU-weit abgestimmte Vorlage zur Volkszählung und erfrage beispielsweise auch die Religionszugehörigkeit. Verweigert man die Aussagen, drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro.
Quelle : winfuture.de
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Bei einer Veranstaltung des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) sprach sich der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, heute in Köln erneut für den Verzicht auf die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten aus.
Schaar sagte: "Eine sinnvolle Alternative zur Vorratsdatenspeicherung ist das „Quick Freeze“-Verfahren, das sich in anderen Staaten, etwa in den USA, seit Jahren bewährt hat. Bei der vom Bundesverfassungsgericht kürzlich gestoppten Vorratsdatenspeicherung werden ganz überwiegend Daten von unschuldigen Bürgern gespeichert. Aus ihnen lässt sich ein nahezu vollständiges Profil von Kommunikationsbeziehungen der gesamten Bevölkerung gewinnen. Dabei gibt es Maßnahmen, die zu wesentlich geringeren Eingriffen in den Datenschutz und in das Telekommunikationsgeheimnis führen und zugleich eine effektive Strafverfolgung gewährleisten."
quelle : bfdi.bund.de
Vorname, Name, Anschrift, Geburtsdatum, Kontoverbindung, zum Teil auch Telefonnummern - welche Daten hätten Sie denn gern?
Die ehemals in Hanau ansässige, mittlerweile nach Neu-Isenburg umgezogene Proinkasso GmbH und ihr Geschäftsführer Stefan Straßburg sind bundesweit seit längerem berüchtigt als Geldeintreiber für dubiose Forderungen, darunter der sog. Gewinnspielmafia. Die Proinkasso GmbH verweist derzeit in ihren Mahnschreiben im Auftrag dubioser Gewinnspieleintragungsdienste - offenbar zur Erzeugung eines besonders hohen Zahlungsdrucks
quelle : kanzlei-richter