2500 streng vertrauliche Patientendaten waren offenbar monatelang frei im Internet zugänglich. Es handelt sich um Arztbriefe und Befunde von psychisch schwer kranken Menschen aus Schleswig-Holstein – Grund ist eine Sicherheitslücke bei einem Dienstleister in Rendsburg.
Quelle: Spiegel.de / Zum Artikel
24.10.2011 - Die Webseite mitfahrzentrale-24.de muss in Zukunft den Preis für die Anmeldung deutlich erkennbar angeben. Das hat das Landgericht Landshut nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) entschieden. Bislang standen die Gebühren für den Service nur im Kleingedruckten.
Die Paid Content GmbH, Betreiberin der Seite mitfahrzentrale-24.de, hatte den Hinweis auf die Kosten in der rechten Spalte unter "Kundeninformation" in einem kleingedruckten Fließtext platziert. Das sei irreführend, hat nun das Landgericht Landshut geurteilt. Die Seite weise nicht deutlich genug auf die Kostenpflicht hin. Die Verbraucher seien es gewohnt, im Internet viele kostenlose Dienstleistungen zu finden. Daher sei ein deutlicher Hinweis notwendig, dass der Service bei mitfahrzentrale-24.de eben nicht kostenlos ist.
Nach der Euroweb Internet GmbH hat sich am 6. September 2011 auch die Berliner Unternehmenstochter Webstyle GmbH vor dem BGH blamiert. Im Verfahren ging es um den „Klassiker“ – nämlich um die Kündigung nach § 649 BGB. Bei einer solchen Kündigung kann der Vertragsgeber den ursprünglich vereinbarten Preis – abzüglich der ersparten Aufwendungen – verlangen.
Quelle: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel
Eine j.labs GmbH mit Sitz in Kiel sah darin eine Chance, leichtes Geld zu verdienen und entwickelte eine Geschäftsidee. Sie betreibt im Internet unter der Adresse “selbstauskunft-zentrale.de” einen Online-Dienst zur Erstellung eines Auskunftsantrages und dessen Versand. Der kleine, aber feine Unterschied: Die Selbstauskunft an sich ist kostenfrei – diese wird von der jeweiligen Auskunftei erstellt – die Dienstleistung von j-labs dagegen kostet Geld.
Quelle: VzSA.de / Zum Artikel
Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel
Sehr geehrte Anbieter von Inkassodienstleistungen,
Inkasso ist eine wichtige und notwendige Dienstleistung für die deutsche Wirtschaft, die in der Regel von den Anbietern fair und sauber erbracht wird.
Das öffentliche Bild von der Inkassobranche wird jedoch durch ein paar schwarze Schafe in Verruf gebracht, wie die Schlagzeilen aktueller Medienberichte beispielhaft belegen:
- Das Geschäft mit der Angst (Welt Online vom 15.08.2011)
- Bleiben Sie stur, und zahlen Sie nicht (Welt Online vom 15.08.2011)
- Neue zweifelhafte Inkasso-Masche: “Mehr als jeder Zweite zahlt” (WDR vom 13.08.2011)
- Die Inkassomafia schlägt wieder zu(PM der VZ-Niedersachsen vom 12.08.2011)
- Fleißige Betrüger (Neumark Online vom 09.08.2011)
- Vorsicht vor unseriösen Geldeintreibern (Wilhelmshavener Zeitung vom 01.08.2011)
- Warnung vor dem Geldeintreiber (Welt Online vom 31.07.2011)
- Inkasso: Einschüchtern und abkassieren (Märkische Oderzeitung vom 29.07.2011)
- Unseriöse Geldeintreiber sind wieder unterwegs (PM der VZNI vom 28.07.2011)
Diese beziehen sich zwar immer nur auf einige wenige Anbieter, in der Öffentlichkeit entsteht jedoch ein negatives Bild der gesamten Branche.
Während staatliche Postanbieter straucheln, setzt Amazon auf mehr Eigenregie bei der Zustellung seiner Versandware. Der Internet-Konzern eröffnet eigene Paketstationen – und macht damit den US-Postdienstleistern auf ihrem Terrain Konkurrenz.
Quelle: Spiegel.de / Zum Artikel
Über die relativ neue Paid Content GmbH, Priel 5 in 85408 Gammelsdorf, werden 132 Euro für einen 24-Monatszugang der Mitwohnzentrale-24.de geltend gemacht. Bekannt ist Verbrauchern das Geschäftsmodell bereits von der OPM Media GmbH. Viele Verbraucher können sich nicht daran erinnern, jemals einen Kostenhinweis gelesen zu haben. Zumal viele andere Mitwohnzentralen ihre Dienstleistung kostenfrei anbieten.
Quelle: Verbraucherzentrale-Niedersachsen.de / Zum Artikel
Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel
“Die Fälle mit den Inkassoschreiben häufen sich in unseren Beratungsstellen zurzeit”, sagt Verbraucherschützerin Meisel. Die Deutsche Zentral Inkasso GmbH mit Sitz in Berlin versende sie derzeit an Verbraucher, die Ende 2009 beziehungsweise Anfang 2010 eine Dienstleistung der Premium Content GmbH in Anspruch genommen haben sollen.
Quelle: Mz-web.de / Zum Artikel
Via : Abzocknews.de
Nachdem die Deutsche Zentral Inkasso bereits im Juli (s. Presseinformation der Verbraucherzentrale vom 28.07.2011) für die Premium Content GmbH Forderungen einzutreiben versucht hatte, schlägt das Inkassounternehmen erneut zu. Nun fordert sie im Auftrag ihrer Mandantin IContent GmbH ebenfalls knapp 160 Euro für eine Dienstleistung, die Verbraucher auf der Internetseite outlets.de in Anspruch genommen haben sollen.
Quelle: Verbraucherzentrale-Niedersachsen.de / Zum Artikel
Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel
Derzeit kämpft z.B. die Deutsche Zentral Inkasso GmbH (DZI) mit Sitz in Berlin verzweifelt darum, im Spiel zu bleiben. Die angeblichen Forderungen, die betroffenen Verbrauchern zugeschickt wurden, sollen für die Bereitstellung der Dienstleistung my-downloads.de bestehen. Um den Leidensdruck der Betroffenen zu erhöhen, wird den Inkassoschreiben auch ein Urteil eines Amtsgerichts in Hessen beigefügt.
Quelle: Verbraucherzentrale-Sachsen.de / Zum Artikel
Via: Antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel
Die Verbraucherberatung am Julius-Mosen-Platz warnt erneut vor einer Abzock-Masche. In einem Schreiben der Firma Kaver Plus s.r.o. werden Verbraucher aufgefordert, zwischen 90 und 125 Euro zu zahlen, entweder gleich bar, per Einschreiben oder per Auslandsüberweisung. Kassieren wollen die Absender für angebliche Telefonsex-Dienstleistungen.
Quelle: Nwzonline.de / Zum Artikel
In jüngster Zeit schossen Gutschein-, bzw. Rabatt-Dienste, wie z.B. Groupon, wie Pilze aus dem Boden. Das Konzept besteht darin, dass verschiedene Dienstleistungsbetriebe, sei es das Restaurant von nebenan oder diverse Internetservices, über diesen Dienst Gutscheine oder Rabattscheine zur Verfügung stellen können, um Kunden zu werben.
Quelle: Akte.net / Zum Artikel
Via: Gegen-Abzocke.blogspot.com / Zum Artikel
Videoquelle: Youtube.com / Videokanal von gabscom
…ist nicht nur die aus Funk und Fernsehen bekannte Klientel oder das ein oder andere Mandat des Neu-Isenburger Doppel-Straßburgers von der Proinkasso GmbH, der derzeit ein “kleines Problem“ hat. So befindet sich im Forum von AntiSpam.de ein aufschlussreicher Foreneintrag aus Oktober 2010, der zu einem “guten Bekannten” führt - zu Boesche Direct.
Selbst nach dem Tod ist man nicht sicher vor skrupellosen Zeitgenossen. Windige Firmen grasen Todesanzeigen in Zeitungen sowie im Internet ab und bieten Hinterbliebenen gezielt dubiose Dienstleistungen an. In Wittlich ist jüngst versucht worden, mit dieser Masche zwei Familien abzuzocken.
Quelle: Volksfreund.de / Zum Artikel
Gemeint ist die gerade bei MDR-Escher thematisierte DMS Trading GmbH aus der Schweiz, der Nachfolger der Teleshop Versandhandels AG aus Liechtenstein, die ihren kostenpflichtigen Telefon-Support über eine 11859 – Die Auskunft GmbH angeboten hat – man schaue und staune, wer sich für dieses Unternehmen verantwortlich zeichnet:
Amtsgericht Mannheim Aktenzeichen: HRB 708957 Bekannt gemacht am: 19.03.2010 12:00 Uhr
In ().
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.Neueintragungen
18.03.2010