Wie Facebook private Telefonbücher abgreift

Private E-Mail-Adressen, Geheimnummern und dazu auch die Namen: Wer in Facebooks iPhone-Anwendung einmal auf "Synchronisieren" klickt, lädt sein komplettes Adressbuch hoch. Das Unternehmen speichert diese Daten, um Kontakt-Netzwerke zu analysieren. Löschen können Nutzer diese Daten nicht.

Es gibt Kontaktdaten, die möchte man nur im Mobiltelefon haben - im eigenen. Die Auslandsnummer der Mailbox zum Beispiel. Oder die Geheimnummer eines Bekannten. Oder die private E-Mail-Adresse eines Prominenten.

Solche Kontaktdaten saugt sich Facebook aus den iPhone-Telefonbüchern mancher Mitglieder. Einmal in die Facebook-Datenbank übertragen, können diese Nummern nicht wieder gelöscht werden, weder von den Besitzern des Adressbuchs, noch von denen, deren Kontaktdaten darin gespeichert sind. Selbst wenn die Betroffenen gar nicht Facebook-Mitglieder sind, speichert das US-Unternehmen ihre Telefonnummern.

Leser von SPIEGEL ONLINE haben uns auf persönliche Kontakte in ihrem Facebook-Telefonbuch aufmerksam gemacht, die nur aus dem Telefonbuch ihres iPhones stammen können.

Verbraucherverband reicht Klage gegen Facebook ein

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat nach eigenen Angaben vor dem Landgericht Berlin eine Klage gegen das Social Network Facebook eingereicht.

Das Unternehmen habe im Vorfeld nicht auf die Abmahnung der Verbraucherschützer reagiert, hieß es. Nach Ansicht des VZBV verstoßen verschiedene Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Datenschutzbestimmungen gegen geltende Verbraucherrechte.

Hauptkritikpunkte sind der Adressbuch-Import und die Einladung von Nicht-Mitgliedern über den so genannten "Freundefinder". "Leider hat sich Facebook bisher als beratungsresistent erwiesen. Wir sehen uns daher gezwungen, die Einhaltung von Verbraucher- und Datenschutzstandards gerichtlich zu erzwingen", erklärte VZBV-Vorstand Gerd Billen.

Vor allem der Freundefinder ist dem Verband ein Dorn im Auge. Er verleite Facebook-Mitglieder dazu, ihren gesamten Datenbestand wie die E-Mail-Adresse und Namen der Freunde, die keine Mitglieder auf Facebook sind, auf die Plattform zu importieren, hieß es.

"Die E-Mail-Adressen werden dazu genutzt, die Freunde auf Facebook einzuladen und sich dort zu registrieren. Dies erfolgt ohne die erforderliche Einwilligung der Eingeladenen", kritisiert Carola Elbrecht, Leiterin des VZBV-Projekts "Verbraucherrechte in der digitalen Welt".

Quelle : winfuture.de

The Pirate Bay: 4 Millionen Nutzerdatensätze abgegriffen

Ein argentinischer Hacker hat vier Millionen Datensätze des umstrittenen Torrent-Trackers The Pirate Bay abgegriffen. Laut dem renommierten Security-Journalisten Brian Krebs enthalten die Daten Login-Namen, E-Mail-Adressen, Passwort-Hashes, IP-Adressen und hochgeladene Torrents von registrierten Nutzern. Der 23-jährige Argentinier "Ch Russo" konnte gegenüber Krebs glaubhaft belegen, dass er tatsächlich im Besitz von Login-Daten ist.

An die Nutzerdatenbank sei Russo durch eine Reihe von SQL-Sicherheitslücken gelangt. Auf dem Weg verschaffte er sich offenbar auch Zugriff auf das Admin-Interface von The Pirate Bay.

quelle und voller Bericht : heise.de

AT&T entschuldigt sich bei iPad-Besitzern für Datenpanne

AT&Ts Vizepräsidentin und Datenschutzbeauftrage Dorothy Attwood hat sich in einer E-Mail bei iPad-Besitzern für die vergangene Woche gemeldete Datenpanne entschuldigt. Hackern war es gelungen, durch eine Schwachstelle auf einem Webserver des US-Netzbetreibers AT&T an die E-Mail-Adressen von mehr als hundertttausend iPad-Besitzern zu gelangen. In der Liste fanden sich auch zahlreiche US-Beamte, unter anderem aus dem Pentagon und dem Weißen Haus. Kurz darauf nahm auch das FBI die Ermittlungen auf.

Quelle : heise.de

114.000 Datensätze von iPad-Käufern aufgetaucht

Im Internet ist ein Datensatz aufgetaucht, der rund 114.000 E-Mail-Adressen von iPad-Käufern enthält. Einer Gruppe namens Goatse Security ist es gelungen, über ein Sicherheitsleck mit US-Mobilfunkanbieter AT&T an diese Informationen zu gelangen.

Dementsprechend sind auch nur iPad-Käufer betroffen, die sich in den USA die 3G-Variante des Tablet-PCs gekauft haben. Darunter findet man einige hochrangige Personen aus dem US-Militär und der Regierung, berichtet 'Gawker'. Auch viele Firmenbosse (New York Times, Time, News Corp, Dow Jones, Bloomberg, uvm.) findet man mit ihrer E-Mail-Adresse auf der Liste.

quelle : winfuture.de

Datenschutz-Debakel: Wie Facebook private Telefonbücher abgreift

Datenschutz-Debakel: Wie Facebook private Telefonbücher abgreift - Private E-Mail-Adressen, Geheimnummern und dazu auch die Namen: Wer in Facebooks iPhone-Anwendung einmal auf “Synchronisieren” klickt, lädt sein komplettes Adressbuch hoch. Das Unternehmen speichert diese Daten, um Kontakt-Netzwerke zu analysieren. Löschen können Nutzer diese Daten nicht.
Quelle: Spiegel.de / Zum Artikel
[abzocknews.de]

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