Damit die Abzocke mit Abofallen funktioniert, braucht man nicht gerade viel. Ein Muss ist das exzessive schalten von Werbung und nachhaltiges Inkasso-Stalking - die bekanntesten Inkassobüros sind die D(O)Z, die DIG, die R(A)Z, die DIS und natürlich Inkassoanwälte wie Katja Günther, Olaf Tank oder Sven Schulze. In diesem Jahr haben allerdings sogenannte “Payment-Dienstleister“ wieder Hochkonjunktur und schießen aus dem Boden.
Wie mich die Eventus Lernsysteme GmbH via Twitter unbedingt wissen lassen wollte, möchte man sich jetzt “neu ausrichten“ und stellt nun das Geschäftsmodell “Abofalle“ ein. In einer hauseigenen Pressemitteilung werden dann auch gleich eine Vielzahl von Gründen aufgezeigt, weshalb man sich zu diesem Schritt “genötigt“ fühlt (sehr lesenswert und ein Paradebeispiel für “Abzocker-Rhetorik” oder kurz, das “Pipi Langstrumpf-Syndrom“). Ich hingegen denke, es gibt da ganz andere Gründe die den jetzigen “Rückzug“ begründen, denn:
1. Ist es den Herren Christian Wagner, Christof Michael und Darko Vipic seit zig Jahren sch…egal, dass es öffentlichen Widerstand gegen ihre gewerbsmäßige Abzocke gibt.
2. Hat man sich im November 2010 gegenüber SternTV, zwar belustigend doch im Kern schlicht feige, verleumdet und vom allerfeinsten selbst vorgeführt.
3. Seit Januar 2011 wird das Geschäftsmodell der Eventus Lernsysteme GmbH (zuvor Cybertainment GmbH, New Content GmbH, ProCode Marketing GmbH, Hama Media GmbH) strafrechtlich relevant als gewerbsmäßiger Betrug eingestuft.
Nachts kommen die Gewissensbisse. Beim beliebten WDR-Moderator Domian rief unlängst ein Hörer an und beichtete in der Radiosendung zur Geisterstunde seine Missetaten als Mitglied einer Abofallen-Mafia. Tausende arglose Internetsurfer habe man abgezockt und daran glänzend verdient, gab er zerknirscht zu. Immerhin: der Mann fühlte sich schuldig und versprach, sich künftig um ehrlichen Broterwerb zu bemühen. Abofallen im Internet haben sich zu einer wahren Seuche entwickelt. Wer nicht aufpasst, hat sich mit wenigen Klicks und Eingaben einen ungewollten und teuren Vertrag eingefangen. Tausende Verbraucher suchen in Internetforen Rat, weil sie den Tricksern auf den Leim gegangen sind.
Quelle : stuttgarter-zeitung.de
Sollten sie auf Google nach Routenplaner suchen so werden ihnen einige Routenplaner aufgelistet. In den letzten Wochen waren neben dem Suchergebniss kaum ein Abzocker zu finden. Jetzt hat sich das Blatt gedreht. Bei unseren Tests haben wir bis zu 8 Routenplanabzocker gefunden.
Firma Webtains GmbH - Julius-Lippold - Straße 18 - 99817 Eisenach
* routenplanner-100.com - Auf dieser Domain befindet sich eine Weiterleitung nach routenplaner-service.de. Hierbei um eine Seite wo keine Kosten und Preise zum Dienst stehen und wo niemand auf die Idee kommen würde, daß dieser Service kostenpflichtig ist.
Quelle : routenplanerblog.blogspot.com
Das Internet haben nicht nur Menschen mit Wissenshunger oder Kauflaune für sich entdeckt, sondern auch Geschäftemacher. Die sogenannten Abo-Fallen sind dabei die Sorte von Geschäft, die sich in einer rechtlichen Grauzone abspielen. Das Ziel: Nutzer in die Irre führen und in kostenpflichtige Mitgliedschaften locken.
Quelle: Nordbayern.de / Zum Artikel
Ihr Geschäftsmodell ist einfach – und perfide: Mit vermeintlich kostenlosen Angeboten locken Firmen neue Kunden auf ihre Internetseite. Und in die Kostenfalle.
Quelle : abzocknews.de
Nach Abofallen mit Routenplanern und Einbürgerungstesten, versuchen die Verantwortlichen der Eventus Lernsystem GmbH nun mit der Outlet-Abzocke www.premium-outlet24.de Verbraucher zu finden, die ihre Adresse (z.B. auf Grund des beworbenen Gewinnspieles) angeben und sich dann auch noch von den wohl folgenden, unbegründeten Forderungen und haltlosen Drohungen beeindrucken lassen und aus Angst oder Unwissenheit bezahlen.
Wie bei anderen Abofallen, wie z.B. Outlets.de der IContent GmbH (siehe dazu Gericht: Kein Vertragsschluss bei outlets.de), ist auch bei premium-outlet24.de der Preis lediglich gut überlesbar in einem Fließtext am Rand der Seite platziert.
Quelle : gegen-abzocke.blogspot.com
Ein wenig drängt sich dabei der Verdacht auf, dass der Hintermann seine Erfahrung aus der Dialerszene und deren strafrechtlicher Relevanz in das neu entwickelte Modell der Abofallen hat einfliessen lassen. Angefangen hat das mit den Gebrüdern Manuel und Andreas Schmidt-lein, die die Bundesrepublik seit Ende 2005 mit sicherlich mehreren Hunderten an sinn- und nutzbefreiten, dafür aber um so kostenbehafteteren Webseiten beglückten.
Quelle : recht-frech.de
Warnung vor Net Telecom / Eventus Lernsysteme GmbH verwehrt Widerruf - Berichten der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zufolge vermehren sich derzeit die Beschwerden über die Net Telecom GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Die Betroffenen erhalten von dieser Firma eine Benachrichtigung per Post. In dieser kündigt das Unternehmen an, über zwölf Monate einen Betrag von 9,95 Euro für den “Haushalts-Informations-Dienst” abzubuchen. Dabei betonen die jeweiligen Adressaten jedoch, niemals ein [...] [abzocknews.de]