Lösegeld-Trojaner sperrt scheinbar die Windows-Lizenz

Die Masche ist offenbar lukrativ: Nach der Infektion eines Rechners sperren Lösegeld-Trojaner den Zugriff für den Anwender und fordern zur Zahlung einer Freischaltgebühr auf. Ein aktuelles Exemplar variiert das Thema und sperrt vorgeblich die Windows-Lizenz. Die ließe sich jedoch über einen angeblich kostenlosen Anruf bei einer Service-Nummer wieder freischalten.

Die Nachricht kommt nicht von Microsoft, die Sperre ist ein Trick, und die Anrufe sind natürlich nicht kostenlos – im Gegenteil: Sie gehen an teure, internationale Rufnummern etwa in Madagaskar. Wie der AV-Spezialist F-Secure dokumentiert hat, werden die Anrufer mehrere Minuten in einer Warteschleife hingehalten, damit auch wirklich hohe Gebühren auflaufen. Durch die Mithilfe eines Operators können die Betrüger das Gespräch nämlich in ein billigeres Land umleiten und dabei einen Teil der Gebühren für den Anruf zur ursprünglich gewählten Nummer selbst einstreichen.

Quelle : heise.de

Datensicherheit: Onlinekriminelle nehmen Smartphones ins Visier

Auf dem PC verbarrikadieren wir uns vor Onlinekriminellen mit Firewalls und Antivirensoftware. Aber wir sind auch auf Smartphones verwundbar. Bisher ging es gut. Das werde aber nicht so bleiben, warnen Sicherheitsexperten.

Quelle : stern.de

via abzocknews.de

Online-Banking-Trojaner entwickelt sich rasant weiter

Der im Herbst letzten Jahres aufgetauchte Trojaner-Baukasten Carberp wird offenbar rasant weiter entwickelt, berichtet unter anderem der Sicherheitsdienstleister Seculert. F-Secure-Analyst Toni Koivunen bezeichnet ihn bereits als aufsteigenden Stern der Banking-Trojaner-Szene.

Waren die ersten Carberp-Versionen noch recht einfach gestrickt, kann der Trojaner mittlerweile mit einer beeindruckenden Feature-Liste aufwarten. So läuft er auf allen Windows-Versionen einschließlich Windows 7 und kommt dort laut TrustDefender sogar ohne Admin-Rechte aus. Technisch ist das nicht weiter verwunderlich, genügen diese Rechte doch, um sich etwa als Browser-Erweiterung zu registrieren. Damit kann ein Trojaner als so genannter Man-in-the-Browser auch verschlüsselt übertragene Online-Banking-Daten mitlesen und sogar manipulieren.

Quelle : heise.de

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