Facebook will seine Richtlinie für den Umgang mit Nutzerdaten erneuern. Das weltgrößte Online-Netzwerk stellte am Freitagabend einen Entwurf mit zahlreichen Änderungen zur Diskussion ins Netz. Dazu veröffentlichte das Unternehmen ausführliche Erklärungen zu den geplanten Änderungen. Nutzer können den Entwurf noch bis zum 18. Mai auf der Corporate-Governance-Seite von Facebook kommentieren.
Quelle: heise.de / Zum Artikel
Mit dem am Freitag veröffentlichten Flash-Update schließt Adobe eine kritische Schwachstelle, die bereits aktiv für gezielte Angriffe ausgenutzt wird. Durch die Lücke kann ein Angreifer unter Umständen die Kontrolle über einen fremden Rechner übernehmen. Bei den von Adobe beobachteten Angriffen wurden Mails verschickt, welche die Empfänger dazu animiert haben, die angehängte Datei auszuführen.
Quelle: heise.de / zum Artikel
Seit Ende März häufen sich Fälle des sogenannten „Enkeltricks“ im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Bislang sind neun Fälle vor allem im Raum Mühldorf, Waldkraiburg, Traunreut und seit vergangenen Freitag, 13. April, auch in Trostberg bekannt.
Quelle : wochenblatt.de /Zum Artikel
Aus Niedersachsen sind offenbar größere Mengen von Hühnereiern auch nach Nordrhein-Westfalen geliefert worden, die mit dioxinähnlichen PCB (Polychlorierte Biphenyle) oberhalb des Höchstwertes belastet sind. Am Freitagabend informierten die zuständigen Behörden in Hannover das NRW-Verbraucherschutzministerium über diesen Vorfall.
Quelle : umwelt.nrw.de /Zum Artikel
Mehrere Unbekannte haben in den letzten Tagen versucht mit Paysafe-Karten krumme Geschäfte zu machen.
Ein unbekannter Täter versuchte am Freitag, 9. März, um 14 Uhr telefonisch eine 46-Jährige aus dem Bezirk Braunau vom Kauf von acht "Paysafe" Karten zu je 100 Euro zu überzeugen. Er versprach ihr einen Geldgewinn von 149.000 Euro, wenn sie innerhalb der nächsten halben Stunde die Karten besorge und alle PIN-Codes durchgebe. Dies diene dazu, um den Geldtransporter zu bezahlen.
Quelle: wochenblatt.de /Zum Artikel
Die Firma Wilhelm Brandenburg hat am Freitag zwei Wurstsorten zurückgerufen, weil es in einer Probe Hinweise auf Darmbakterien gab. Am Abend gab das Unternehmen jedoch Entwarnung.
"Mittlerweile liegen uns zwei Gegenproben der Produkte vor, eine Eigenprobe sowie eine amtliche Gegenprobe. Beide sind negativ, das heißt frei von Beanstandungen" teilte Unternehmenssprecher Andreas Krämer mit.
Quelle: rp-online.de /Zum Artikel
Das Landgericht (LG) Osnabrück hat am heutigen Freitagvormittag eine Haftstrafe auf Bewährung gegen den für seine Abofallen bekannten Michael Burat verhängt (Az. 15 KLs 35/09). Burat und drei weitere Angeklagte wurden in einer anderen Sache des gewerbsmäßigen Betrugs für schuldig befunden. Bei einem der Angeklagten handelt es sich um den Münchener Rechtsanwalt Bernhard S., der bereits wegen Beihilfe zu gewerblichen Urheberrechtsverletzungen vorbestraft ist.
Die Täter haben nach Überzeugung des Gerichts zwischen März 2004 bis August 2005 in mehreren Fällen gegenüber Firmen, Kommunen und Parteien beklagt, dass sie unerwünscht per E-Mail elektronische Grußkarten erhalten hätten. Die E-Cards haben sich die Täter jedoch selbst zugeschickt, um die Betroffenen danach abzumahnen. Sie forderten die Opfer zur Abgabe einer wettbewerbsrechtlichen Unterlassungserklärung auf, wonach für jeden Wiederholungsfall eine Vertragsstrafe von 5000 Euro Strafe fällig sein sollte. Diese Vertragsstrafen haben sie in einigen Fällen tatsächlich erfolgreich provoziert.
Anonymous versprach Anfang August, dass die Hacker-Gemeinschaft Facebook - den "Feind der Freiheit" - am 5. November vernichten wird. Doch hier haben die Hacker den Mund wohl etwas zu voll genommen. Facebook sah diesem Tag gelassen entgegen und die Internetseite funktionierte den ganzen Tag ohne Störungen. Vor wenigen Tagen war aus dem Umfeld von Anonymous zudem zu vernehmen, dass Facebook doch nicht attackiert werden solle.
"Das Kommunikationsmedium, das ihr alle so von Herzen bewundert, wird zerstört! Bereitet euch auf einen bedeutenden Tag vor, der in die Geschichte eingehen wird." Mit dieser vollmundigen Versprechen hatte Anonymous Anfang August in einem YouTube-Video die Vernichtung des sozialen Netzwerkes angekündigt. Doch Sicherheitsexperten bezweifelten, dass Hacker Facebook ernsthaft gefährden oder den Betrieb der Seite behindern können. "Ich glaube nicht, dass es Hackern gelingen wird, die Internetseite von Facebook wesentlich zu stören", sagte Sicherheitsexperte Eddy Willems von der Internetfirma Data Security am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd in Brüssel.
Facebook bleibt gelassen
Seitdem Thessa aus Hamburg über Facebook öffentlich zu ihrem 16. Geburtstag eingeladen hatte, gibt es zahlreiche Nachahmer. In Wuppertal artete eine Straßenparty aus: 14 Personen wurden verletzt, die Polizei nahm 41 junge Menschen vorübergehend in Gewahrsam.
Eine Facebook-Straßenparty mit rund 800 Teilnehmern hat in Wuppertal einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. 41 junge Leute kamen vorübergehend in Polizeigewahrsam, gegen drei von ihnen erging Strafanzeige wegen Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Widerstands gegen die Staatsgewalt, wie ein Polizeisprecher am Samstag berichtete. Alle kamen wieder auf freien Fuß.
Die Polizei hatte die Feier am Freitagabend aufgelöst, nachdem aus der Menge Flaschen und Feuerwerkskörper geflogen waren. Sie setzte dabei rund 100 Beamte ein. Auch Polizisten seien angegriffen worden, sagte der Sprecher. 14 Menschen wurden leicht verletzt, darunter auch ein Polizist. Die Party hatte gegen 19.30 Uhr begonnen, der Einsatz der Polizei dauerte bis 4 Uhr am Samstag morgen.
Quelle : stern.de
Weil eine Mutter in Brandenburg auf dem Bahnsteig stehen gelassen wurde, obwohl sich ihre zweijährige Tochter noch im Zug befand, ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft wegen Entziehung einer Minderjährigen.
Die fast einstündige Fahrt einer Zweijährigen allein mit einem Zug durch Brandenburg beschäftigt die Justiz. Es werde wegen Entziehung einer Minderjährigen ermittelt, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Schiermeyer in Neuruppin. Die Justiz sei von Amtswegen und nach Strafanzeige der Mutter aktiv geworden.
Das Kind musste am vergangenen Freitag die Fahrt allein überstehen, weil die Mutter aus dem Zug ausgesperrt worden war.
Quelle : n-tv.de
Nach der Freigabe einer Anschubfinanzierung in Höhe von zehn Millionen Euro für die von Schwarz-Gelb im Koalitionsvertrag geplante Stiftung Datenschutz sieht die FDP-Innenexpertin Gisela Piltz das "Baby", das mit einigen Komplikationen das Licht der Welt erblickte, auf einem guten Weg. Es sei "jetzt in den Kindergarten gekommen" und werde hoffentlich bald erwachsen, sagte die Liberale auf der Konferenz "Streetview, Facebook & Co." der Initiative D21 am heutigen Freitag in Berlin. Zunächst müssten "valide" Kriterien für die Durchführung von Datenschutz-Audits und die Vergabe nationaler Gütesiegel aufgestellt werden. Das darauf beruhende Zertifizierungsverfahren, das eine bereits zehn Jahre alte Vorschrift im Bundesdatenschutzgesetz mit Leben füllen soll, müsse vor allem "praktikabel" sein. "Selbstverständlich" sei auch, dass die Stiftung unabhängig von jeglichen "Umwelteinflüssen" arbeiten könne.
Quelle : heise.de
Die rheinland-pfälzische Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) warnt vor Geldspenden an die “Kindernothilfe Mainz e. V.” Ein Verein dieses Namens ist nicht im Mainzer Vereinsregister eingetragen, wie die Aufsichtsbehörde am Freitag in Trier mitteilte. Zudem fehlt die Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft des Finanzamtes.
Quelle : t-online.de
Die US-Bundespolizei FBI hat zu einem Schlag gegen die Hackergruppe "Anonymous" ausgeholt: Ihre Agenten hätten im ganzen Land insgesamt 40 Häuser und Wohnungen durchsucht, teilte die Bundesbehörde in der Nacht zum Freitag mit. In Großbritannien hatte die Polizei bereits am Donnerstag fünf mutmaßliche Computer-Hacker festgenommen, die mittlerweile gegen Kaution wieder auf freiem Fuß sind.
Quelle : heise.de
Das Anklicken bestimmter Felder im Internet begründet nicht automatisch einen Vertrag und damit einen Zahlungsanspruch. Das hat das Amtsgericht Frankfurt in einem am Freitag bekannt gewordenen Urteil (AZ 32 C 1742/10-48) festgestellt.
quelle : fr-online.de
Der Leichnam des seit fünf Monaten vermissten Mirco aus Nordrhein-Westfalen ist gefunden. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft Krefeld. Offenbar hat der festgenommene dringend Tatverdächtige der Polizei den Ort genannt. Damit dürfte der Fall Mirco weitgehend aufgeklärt sein. Dem mutmaßlichen Täter auf die Spur kamen die Ermittler durch den VW Passat des Mannes.
Im Fall des seit knapp fünf Monaten vermissten Mirco sind die schlimmsten Befürchtungen grausige Gewissheit geworden: Mit dem Fund von Mircos Leiche bestätigten sich vorherige Mutmaßungen über ein Gewaltverbrechen an dem Jungen aus Grefrath.