Die Hamburger Datenschützer verlieren mit Facebook im Streit um die Gesichtserkennung die Geduld. Es werden nun rechtliche Schritte vorbereitet.
Quelle: Welt.de / Zum Artikel
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) dringt auf strengere Regeln für den Datenschutz im Internet. “Nur weil wir eine neue Form der Kommunikation haben, heißt das nicht, dass wir unsere Wertmaßstäbe aufgeben”, sagte Friedrich am Montag auf einem Kongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) in Berlin. Noch in diesem Jahr werde die Stiftung Datenschutz ihre Arbeit aufnehmen.
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Das Online-Netzwerk Facebook gibt auf Anfrage alle persönlichen Daten heraus, die über ein Mitglied gespeichert sind – aber nicht alle. Der Konzern meint, das sei „geistiges Eigentum“ von Facebook.
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Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar nimmt erneut Facebook ins Visier: Das soziale Netzwerk soll die automatische Gesichtserkennung beim Upload von Bildern wieder abschalten. Eine Forderung, die Facebook schon einmal ignoriert hat.
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Das Social Network Facebook sollte nach Ansicht des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar die über die Gesichtserkennung gespeicherten biometrischen Daten der Nutzer löschen. Die Funktion verstoße hierzulande gegen geltendes Recht. Für entsprechende Anpassungen gemäß der hiesigen Regelungen ist Caspar aber ebenfalls offen.
Die Gesichtserkennung dient zur automatischen Erkennung von Freunden, die auf Fotos der Nutzer abgebildet sind. Hierfür wertet Facebook die von Nutzern auf ihren Fotos markierten Gesichter nach biometrischen Merkmalen aus und speichert sie. So entstehe die vermutlich weltweit größte Datenbank mit biometrischen Merkmalen einzelner Personen, so der Datenschützer.
Quelle : winfuture.de
Ein Festival in England, eins in der Bonner Rheinaue: Von beiden Großevents gibt es Fotos, auf denen viele Tausend Besucher zu erkennen sind – über eine Facebook-Funktion lassen sich den Gesichtern Namen zuordnen. Solche Daten nutzt auch die Polizei.
Quelle: Spiegel.de / Zum Artikel
Facebook hat gerade damit begonnen, ein Gesichtserkennungs-Feature einzubauen. Wenn Facebooknutzer neue Fotos hochladen, gleicht eine Software diese automatisch mit anderen Fotos ab. Wenn hierbei das Gesicht einer Person erkannt wird, das auch auf dem hochzuladenden Foto zu finden ist, schlägt Facebook dem Nutzer vor, diese Person zu markieren (“taggen”). Damit werden letztlich Fotos mit den Namen der abgebildeten Personen beschriftet.
Quelle und vollstaendiger Bericht : internet-law.de
Still und heimlich hat Facebook eine neue Funktion aktiviert, mit der Freunde zum Taggen von Fotos aufgefordert werden, auf denen Ihr Gesicht zu sein scheint. Dahinter steckt eine automatische Gesichtserkennung: So stellen Sie den unfreiwilligen Scan wieder ab.
Nasenvergleich à la Facebook
Eine alltägliche Situation im größten sozialen Netzwerk der Welt: Freunde verknüpfen Ihr Profil mit einem hochgeladenen Foto, auf dem Sie zu sehen sind und das Bild wird mit Ihrem Namen getaggt. Diese Informationen genügen Facebook offenbar nicht, denn eine neue Funktion durchsucht alle Fotos Ihrer Freunde nach Gesichtern, die Ihrem Konterfei ähnlich sehen – und schlägt den Bekanntschaften dann vor, Sie zu markieren.
Quelle : computerbild.de