Das Logo ist bis auf einen kleinen Buchstabendreher – BEZ statt GEZ – vertrauenerweckend, und die Versprechen im offiziell aussehenden Schreiben klingen vielversprechend. Ein neuer Flachbildfernseher und ein Jahr Gebührenbefreiung winken als Kundenprämie, außerdem ein Preis in Höhe von 2.500 Euro. Da scheint es sich doch zu lohnen, zur „Gewinnübergabe“ anzureisen? Irrtum!
Schon BEZahlt? Vorsicht, Kaffeefahrt! von verbraucherinfoTV
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Hosen runter für die Gebührenbehörde: Sobald die Haushaltsabgabe da ist, müssen Gebührenzahler ihren Lebenssachverhalt erklären – potentielle Zahler sind empört. Was genau der Passus bedeutet, wissen selbst die Verantwortlichen nicht.
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Betrüger lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen. Bevorzugt ältere Menschen sind dabei das Ziel der skrupellosen Trickbetrüger. Gerade der älteren Generation fällt es häufig schwer, freundliche Anfragen einfach aber bestimmt zurückzuweisen. Sie trauen sich nicht, jemanden abzuwimmeln, manchmal sind sie auch einfach froh, wenn mal jemand mit ihnen redet.
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Angeblich sei eine Paketzustellung nicht möglich gewesen, so dass die Betroffenen das Paket über das Internet erneut ordern sollten. Wer der Aufforderung folgt und die Seite aufruft, soll zunächst persönliche Daten eingeben. Ein Herr Dr. Hittich, Geschäftsführer der “GP Health Products B.V.” aus den Niederlanden, gibt vor, aus der individuellen Beantwortung dieser Fragen zum Lebens- und Konsumstil den speziellen Typ und die dazu passenden teuren Präparate zur Nahrungsergänzung abzuleiten.
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Vermieterverbände und Datenschützer protestieren gegen eine Klausel im geplanten neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag, wonach Eigentümer der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) beim Auffinden zunächst nicht ermittelbarer Mieter helfen müssten. Alexander Blazek, Direktor der Vereinigung Haus und Grund in Schleswig-Holstein, nannte den entsprechenden Paragraphen 9 des Entwurfs skandalös.
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Zur Frage der Rundfunkgebührenpflicht für beruflich eingesetzte Computer und andere Geräte hat nun auch das Bundesverwaltungsgericht ein Urteil gefällt. Die Gebührenbescheide der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, die durch die GEZ verschickt wurden, wurden aufgehoben.
Gegen die Forderungen hatten drei Freiberufler geklagt, die einen Teil ihrer Wohnungen für die Ausübung ihrer Tätigkeit nutzen und hier mit internetfähigen PCs arbeiten. In den anderen, ausschließlich privat genutzten Räumen waren herkömmliche Fernseh- und Rundfunkgeräte vorhanden, für die Gebühren entrichtet wurden.
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Schon BEZahlt? Danke! Briefe mit diesem Slogan wurden in ganz Ostwestfalen verschickt. Den Empfängern werden Geldgewinne und eine Befreiung von der Rundfunkgebühr versprochen. Aber mit der GEZ haben diese Briefe gar nichts zu tun. Im Gegenteil: Es ist Abzocke pur. Die Spur der Betrüger führt nach Norddeutschland. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen Betrugs.
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„Schon BEZahlt.Danke.“ prangt fett gedruckt auf dem dubiosen Schriftstück. Auf den ersten Blick sieht das Schreiben aus, als ob die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der Absender sei. „Es soll der Anschein erweckt werden, es sei etwas Offizielles“, sagt Ingrid Deutmeyer von der Verbraucherzentrale Lünen. Dass dem nicht so ist, wird schnell deutlich.
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Heribert Jäger ist sauer, stocksauer. In seinem Briefkasten landete ein Brief, der sich als Einladung zur Kaffeefahrt entpuppte. Der ehemalige stellvertretende Leiter der Fröbelschule will andere davor warnen. „Gerade Ältere fallen sicherlich schneller auf solche Schreiben herein“, ärgert sich der 70-Jährige.
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Seit Tagen erreichen brandenburgische Verbraucher Gewinnmitteilungen als Dankeschön für angeblich bezahlte „Gebühren“, die in der Aufmachung an die GEZ erinnern. Für die Abholung des ersten Preises in Höhe von 2.500 Euro soll man sich bei der genannten Postfachadresse anmelden. Die Verbraucherzentrale vermutet hier eine Werbeverkaufsveranstaltung.
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Werbeverkaufsveranstalter waren schon immer erfinderisch, um Verbraucher zu ihren „Kaffeefahrten“, bei denen anschließend abgezockt wird, zu locken. Versprochene hohe Gewinn-summen allein reichen anscheinend nicht mehr aus, um genug Ältere zu den Busabfahrten zu bringen. Deswegen werden die Einladungen mit Geschichten und auch mal mit Drohungen angereichert…
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Einen Gewinn in Höhe von 1875 Euro verspricht derzeit ein Schreiben, das viele Verbraucher Sachsen-Anhalts erhalten. „Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Gebühren“ heißt es weiter in dem Schreiben mit dem Briefkopf „Schon BEZahlt.Danke.“
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Ein 17-jähriger Lausitzer, der mit gefälschten Mahnbriefen im Namen der Rundfunk-Gebühreneinzugszentrale GEZ versucht hatte, seinen arglosen Opfern Geld aus der Tasche zu ziehen, muss für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis einziehen. Außerdem muss er die Kosten für das Mammutverfahren tragen – seit November waren 230 Zeugen gehört worden.
Quelle : lr-online.de
Das Bundesverwaltungsgericht hat höchstinstanzlich grünes Licht für die GEZ-Gebühr für internetfähige PCs gegeben.
Quelle : welt.de
Telefonbetrüger gibt sich als Mitarbeiter der GEZ aus - Die Machenschaften der Gewinnspielmafia waren in den letzten Wochen und Monaten schon öfter ein Thema in den Medien. Dennoch gibt es immer wieder ganz Durchtriebene Zeitgenossen, die sich auch ein Stück vom Kuchenabschneiden möchten. Über eine recht neuen Trittbrettfahrer berichtete DerWesten in seiner Onlineausgabe.
| Als vor einigen Wochen das Telefon bei Ingrid K. klingelte, ahnte die Oberhausenerin nichts Böses. Der Anrufer, der sich als Mitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) vorstellte, war freundlich und hatte vermeintlich eine gute Nachricht zu verkünden.
„Mir wurde mitgeteilt, dass ich der GEZ im vergangenen Jahr zu viel gezahlt hätte und deshalb Geld zurück erhalten würde“, erinnert sich Ingrid K. Der Anrufer kannte alle Daten der Frau – auch die Kontoverbindung. „Die sollte ich nur noch bestätigen, damit man mir das Geld überweisen könne.“ Ein einfaches „Ja“ von Ingrid K. reichte dem Anrufer. Er brachte das Gespräch zügig zu Ende und legte schnell auf. „Da war mir klar, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist.“ |