Im Prozess um das Streamingportal kino.to hat der angeklagte Chefprogrammierer ein umfangreiches Geständnis abgelegt und dabei den Wiener Filou Valentin Fritzmann schwer belastet. Dieser soll als Ideen- und Geldgeber fungiert haben.
Quellen: themenportal.de / Zum Artikel | golem.de / Zum Artikel
Via: antiabzockenet.blogspot.com / Zum Artikel
Nach der Recherche zu turkce-program.net der MPLoads Limited mit (angeblichem) Sitz auf den Seychellen vom 19.03.12 erreichten mich einige Zuschriften mit weiteren Hinweisen und auch in diversen Kommentaren hat man sich mit diesem “neuen Betreiber” etwas näher auseinandergesetzt, was ich in diesem Nachtrag noch gerne aufgreifen möchte.
So findet man in den Kommentaren auf The-New-Boo.Blogspot.com:
“turkce-program.net einer MPLoads Limited”
Ähnlicher Name:
“MP Loads is part of YieldAds Sdn Bhd, has its headquarter in Kuala Lumpur (Malaysia) and runs offices in Frankfurt (Germany) and Los Angeles (United States)”
Quelle:
http://www.mploads.com/about-us/
(Screenshot)“Internetdienstanbieter Nessus Internet Dienstleistungs GmbH Österreich 77.244.243.43″
Quelle:
Angeklagt war Martin S. aus Leipzig. Der heute 27-Jährige, der zuvor noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten war, wurde wegen gemeinschaftlich begangener gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen in 1,1 Million Fälle zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Richter stellte in seiner Urteilsbegründung klar, dass das Bereitstellen der Links über kino.to letztlich das “öffentlich Zugänglichmachen” der Raubkopien sei.
Quelle: GVU.de / Zum Artikel
Via: Inside-Megadownloads.blogspot.com / Zum Artikel
Dazu interessant und lesenswert:
Seit etwas über einem Monat überschlagen sich nun schon die Meldungen um das “Streaming-Portal” Kino.to und die vermeintlichen “Nachfolger” wie Video2k.tv und dem jüngst bekannt gewordenen Kinox.to, bei welchem es sich augenscheinlich um ein Kino.to-Backup aus März oder April 2011 handelt. Da “mittlerweile“ klar ist, dass Kino.to lediglich als “Goldesel” für die Betreiber diente, sind nun auch die “Werbepartner“ in den Fokus der Ermittlungen geraten, welche nicht nur die durchaus üppigen Gewinne an die jeweiligen Portalbetreiber ausschütten, sondern sich dabei selbst “dumm und dusselig“ verdienen - und das nach wie vor.
Beim stöbern bin ich auf sehr umfangreiche Analysen und Auswertungen aus früheren Dialerzeiten rund um den damaligen Kanzlei-Sozius von Herrn Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth (Rechtsanwalt Bernhard Syndikus) aufmerksam geworden. In den Berichten finden sich auch viele Einblicke und Schlüssel zum System der heutigen Abofallen:
13.02.2004 / Das Syndikus-Syndikat Teil I / Prolog
Abofallen – Ein Geschäft für die ganze Familie - Wie das Portal Verbraucherabzocke.info aktuell berichtet, tummelt sich mit einer neuen Firma namens Webtains GmbH ein wohl eingeborener Neugeboren(er) in der Nutzlosbranche mit Uralt-Maschen unter Domains wie Kochrezepte-Sammlung.de oder Songtexte-24.de, die sich nicht nur inhaltlich mit den Abzock-Angeboten des Frankfurter Kreisels um Michael Burat und Konsorten in Verbindung bringen lassen.
Und so sehen die neuen Abzockangebote aus – Zunächst Kochrezepte-Sammlung.de:
Eine erst kürzlich beschriebene Casino-Masche des Herrn Timo Richert ( link fuehrt zu abzocknews.de) wird allem Anschein nach auch im Umfeld der sogenannten “Dialermafia” ( auch HIER ) genutzt.