Das Landgericht (LG) Osnabrück hat am heutigen Freitagvormittag eine Haftstrafe auf Bewährung gegen den für seine Abofallen bekannten Michael Burat verhängt (Az. 15 KLs 35/09). Burat und drei weitere Angeklagte wurden in einer anderen Sache des gewerbsmäßigen Betrugs für schuldig befunden. Bei einem der Angeklagten handelt es sich um den Münchener Rechtsanwalt Bernhard S., der bereits wegen Beihilfe zu gewerblichen Urheberrechtsverletzungen vorbestraft ist.
Die Täter haben nach Überzeugung des Gerichts zwischen März 2004 bis August 2005 in mehreren Fällen gegenüber Firmen, Kommunen und Parteien beklagt, dass sie unerwünscht per E-Mail elektronische Grußkarten erhalten hätten. Die E-Cards haben sich die Täter jedoch selbst zugeschickt, um die Betroffenen danach abzumahnen. Sie forderten die Opfer zur Abgabe einer wettbewerbsrechtlichen Unterlassungserklärung auf, wonach für jeden Wiederholungsfall eine Vertragsstrafe von 5000 Euro Strafe fällig sein sollte. Diese Vertragsstrafen haben sie in einigen Fällen tatsächlich erfolgreich provoziert.
Das Verwaltungsgericht Köln hat eine Sperr-Anordnung der Bezirksregierung gegenüber der Deutschen Telekom für rechtswidrig erklärt. In der am Donnerstag verkündeten Entscheidung gab das Gericht der Klage des Providers gegen eine Sperrverfügung statt, die die Bezirksregierung im August 2010 an die Deutsche Telekom verschickt hatte.
Quelle: Heise.de / Zum Artikel
Im Juli hatte die Mindelheimer Zeitung vor der Internet-Abzocke durch die „Gewerbe-Auskunft-Zentrale“ (GAZ) gewarnt. Auch andere Medien hatten den Fall aufgegriffen und Firmen und Verwaltungen zu mehr Vorsicht aufgerufen. Opfer waren Unternehmen, Städte und Gemeinden geworden, die ein täuschend echt nachempfundenes amtliches Schreiben missdeuteten und 956,40 Euro dafür bezahlten, dass ein Eintrag in ein Internet-Branchenbuch für zwei Jahre vorgenommen wurde.
Quelle: Augsburger-Allgemeine.de / Zum Artikel
Die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern betreiben seit der Neuordnung der Jobcenter einige deutsche Kommunen in Eigenregie. Anderen wurde diese Option verwehrt. Sie haben beim Verfassungsgericht Beschwerde eingelegt.
Quelle: Handelsblatt.com / Zum Artikel
Die Sorge um den Schutz der Daten auf Facebook wächst. Erste Behörden und Institutionen schalten ihre Facebook-Seiten bereits ab.
Quelle: Welt.de / Zum Artikel
Die Landwirtschaftskammer NRW warnt vor gefälschten Rechnungen, die derzeit an landwirtschaftliche Betriebe verschickt werden. Zwischenzeitlich sind der Geschäftsstelle Fälle bekannt geworden, in denen auch Kommunen derartige gefälschte Rechnungen erhalten haben. In den gefälschten Briefen werden einzelne Betriebe bzw. Gemeinden aufgefordert, im Namen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Geldbeträge an einen fiktiven ,,Klimawandel-Entschädigungsfond" (KLEF) zu überweisen.
Der Städte- und Gemeindebund NRW weist darauf hin, dass dieser Fond nicht existiert. Das BMELV und die BLE raten den betroffenen Betrieben und Landwirten, nicht auf das Schreiben zu reagieren und keinesfalls Geld zu überweisen. Für die fingierte Zahlungsaufforderung sei rechtswidrig das Logo der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung verwendet worden. Die angegebene Bankverbindung sei ebenso wie der Inhalt des Schreibens eine Fälschung.
Quelle : kerken.de
via : kerkeninfo.blogspot.com
Der weltweit größte Salzhersteller K+S aus Kassel hat Vorwürfe zurückgewiesen, Kommunen würden bei der Bestellung von Streusalz abgezockt. In den Lieferverträgen seien unter anderem Maximalabgabemengen vereinbart, sagte Unternehmenssprecher Michael Wudonig der dpa.
Quelle : focus.de
Seit dem 1. November geben die Behörden nur noch die neuen, elektronisch lesbaren Personalausweise heraus. Doch wer einen beantragt hat, muss sich gedulden: In vielen Kommunen gibt es massive Probleme bei der Auslieferung. Klagen über Lieferengpässe bei der Bundesdruckerei und lahme Computer-Programme häufen sich.
Quelle : stern.de
Der Bundestag hat dem Gesetz noch nicht zugestimmt, trotzdem setzt die Agentur für Arbeit es bereits um: Die Behörde verschickt Bescheide mit der Elterngeld-Kürzung für Hartz-IV-Empfänger. Die Opposition protestiert, Kommunen fürchten eine Klagewelle.
quelle : spiegel.de