Der Betreiber eines Internetportals zur Bewertung ärztlicher Leistungen muss konkrete Beanstandungen eines Arztes zu einem Foreneintrag, in dem seine medizinischen Leistungen beurteilt werden, prüfen. Erfolgt dies nicht, muss der Forenbetreiber im Rahmen der so genannten Störerhaftung den Beitrag löschen. Dies hat heute das Landgericht Nürnberg-Fürth per einstweiliger Verfügung entschieden und gab damit – zumindest vorübergehend – einem Zahnarzt Recht, der sich gegen die Verbreitung einer aus seiner Sicht negativen Bewertung seiner Leistung zur Wehr gesetzt hatte (Urteil vom 8. Mai 2012, Az. 11 O 2608/12).
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Nach der Affäre um krebserregende Brustimplantate aus Frankreich droht nun der nächste Skandal – diesmal mit Hüftprothesen. Weltweit sollen Hunderttausende Patienten betroffen sein.
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Der Skandal um fehlerhafte Silikonimplantate aus Frankreich hat die Debatte über die Kontrolle von Medizinprodukten belebt. Die gesetzlichen Krankenkassen verlangen eine massive Verschärfung der staatlichen Kontrolle. Die Bundesregierung lehnt das ab.
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Industrielle Dichtungsmasse statt medizinischem Kunststoff: Die Billig-Brustimplantate der französischen Firma PIP, die für Entzündungen und Krebsfälle verantwortlich gemacht werden, enthalten auch Industrie-Silikon und -Chemikalien. Ein deutsches Unternehmen belieferte den Implantate-Hersteller.
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Um Kosten zu sparen, hat eine französische Herstellerfirma das Silikon-Gel in Brustimplantaten gegen ein Billigprodukt ausgetauscht – mit schlimmen Folgen für viele Frauen. Unterdessen raten in Deutschland Fachärzte von “Busen-Gutscheinen” zum Weihnachtsfest ab.
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Sie war ganz oben: Unternehmerin mit 37 Angestellten. Doch dann kam der Absturz, seitdem geht es nicht mehr bergauf. Jetzt bekam die 58-Jährige noch eine Packung: Sie muss wieder ins Gefängnis – für gewerbsmäßigen Betrug.
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Was darf’s sein: Alzheimer, weibliche Unlust, Depression, Prä-Diabetes oder doch nur Cellulite? Diagnosen sind für alle da. Die Medizinwirtschaft ist darauf angewiesen, ständig neue Krankheiten zu erfinden oder bestehende Leiden auszuweiten. Gesund ist das ganz sicher nicht.
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Mediziner warnen, dass die Infektionsgefahr in Krankenhäusern viel größer ist als bislang be-kannt. Das kommt der Regierung ungelegen. Denn ihr Gesetzentwurf zur besseren Kranken-haushygiene ist der Opposition schon jetzt zu lasch.
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Kaltschnäuziger geht es kaum: Ein Betrüger versucht, bei Angehörigen Verstorbener mit fingierten Rechnungen abzukassieren.
Die Hinterbliebenen sollen für Leistungen der Rechtsmedizin der Uni München zahlen. Betroffen ist auch eine Familie aus Erding. Die Polizei ermittelt.
Frieda Paulus (Name geändert) aus Erding war Ende vergangenen Jahres in hohem Alter verstorben. Sie starb eines natürlichen Todes. Bei der Auflösung des Haushaltes fanden die Angehörigen einen Brief in der Post, augenscheinlich abgesandt vom Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München. 179,46 Euro sollten sie für eine DNA-Analyse bei den Pathologen bezahlen. Angeblich hatte eine Chromosomen-Kartierung für diagnostische Zwecke stattgefunden. Unterzeichner der Rechnung: ein Dr. Thomas Fuchs, Pathologe der Medizinischen Fakultät der LMU.
Quelle : tz-online.de
Medizinstatistiker haben medizinische Veröffentlichungen überprüft, um zu ermitteln, welche Medikamente und Therapien wirklich helfen – weil deren Wirkung durch aussagekräftige und belastbare Daten untermauert werden kann. Doch eine saubere Bewertung der Wirksamkeit ist aufgrund der Datenlage oft gar nicht möglich, weil die Hersteller oft klinische Tests mit ungünstigem Ergebnis zurückhalten oder durch statistische Tricks die Medikamente besser dastehen lassen, als sie tatsächlich sind.
Die erste umfassende Übersicht mit Fallbeispielen für die verbreitete Praxis, unangenehme Studiendaten selektiv zu verschweigen, haben Arzneimittelprüfer des Kölner Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen im Oktober 2010 veröffentlicht. "Vergleicht man die unpublizierten mit den publizierten Daten, so zeigen sich große Ergebnisunterschiede. Die publizierten Studien neigen dazu, die Wirksamkeit zu über- und die Nebenwirkungen zu unterschätzen", resümieren die Prüfer.
Quelle : heise.de
Die Redaktion vom MG Blog wuenscht euch allen ein Guten rutsch ins neue Jahr 2011, viel Gesundheit und viel Erfolg auf den Weiteren Wegen.

Wir hoffen das auch 2011 viele weiterhin an unseren Artikeln gefallen finden und das passende fuer sich hier finden.

Zum Thema Knaller und Raketen hier ein Artikel aus der rp-online.de mit dem Artikel "Knalltrauma zum Jahreswechsel
Silvester geht ganz schön auf die Ohren"
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