Die Opfer sind allesamt schon älter – und offenbar leicht zu ködern, wenn man sie mit einem Luxusauto mit Metallic-Lackierung lockt. Im südlichen Oberbayern haben es Betrüger derzeit mit einer neuen Gewinnspielmasche auf Senioren abgesehen. Mehrere dutzend Fälle wurden seit Jahresbeginn bekannt. Andreas Guske vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd: „Wir rechnen mit einer hohen Dunkelziffer, viele erstatten keine Anzeige.“
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Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein Brief der Deutschen Telekom. Angeblich winkt ein Gewinn von 400 Euro. Das Geld wolle man in einer Zweigstelle der Firma persönlich über-reichen. Eine schöne Summe, über die sich Klaus Weidinger (64) aus Schwaig bei Nürnberg auch erst einmal freute. Doch dann sah er sich das Schreiben genauer an.
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Mit dubiosen Gewinnbriefen locken Abzockerfirmen immer raffinierter ihre Opfer zu Treffpunkten, wo ihnen statt des Gewinnpreises eher minderwertige Waren angedreht werden.
Quelle : sueddeutsche.de
Die Firmen setzen auf die Scham der Kunden, die oft lieber zahlen, als sich zu wehren. Ein 68-Jähriger soll 90 Euro für 100 Sekunden zahlen – mit Hilfe der Verbraucherzentrale wehrt er sich.
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Kaltschnäuziger geht es kaum: Ein Betrüger versucht, bei Angehörigen Verstorbener mit fingierten Rechnungen abzukassieren.
Die Hinterbliebenen sollen für Leistungen der Rechtsmedizin der Uni München zahlen. Betroffen ist auch eine Familie aus Erding. Die Polizei ermittelt.
Frieda Paulus (Name geändert) aus Erding war Ende vergangenen Jahres in hohem Alter verstorben. Sie starb eines natürlichen Todes. Bei der Auflösung des Haushaltes fanden die Angehörigen einen Brief in der Post, augenscheinlich abgesandt vom Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München. 179,46 Euro sollten sie für eine DNA-Analyse bei den Pathologen bezahlen. Angeblich hatte eine Chromosomen-Kartierung für diagnostische Zwecke stattgefunden. Unterzeichner der Rechnung: ein Dr. Thomas Fuchs, Pathologe der Medizinischen Fakultät der LMU.
Quelle : tz-online.de
Mehr als zwei Monate lang trieben vermeintliche Telefonkundenwerber ihr Unwesen in Süd-bayern. Jetzt hat die Schwabmünchner Polizei einen der Täter stellen können.
quelle : augsburger-allgemeine.de