Verbraucherschützer warnen vor immer neuen Abzock-Methoden: Allein in Flensburg wurden in diesem Jahr 85 Glücksspiel-Betrügereien registriert - trotz Gesetzesverschärfungen.
Sie konnte es nicht glauben. Der nette Herr Kaiser am Telefon versicherte Gina W., dass sie gewonnen habe. Exakt 48 412 Euro. Vor einiger Zeit hatte die 47-Jährige tatsächlich an einem Kreuzworträtsel-Gewinnspiel teilgenommen. "Das war alles total glaubwürdig", erzählt W. Herr Kaiser von der Firma UK Security brauchte nun nur noch 800 Euro von der Gewinnerin, zu überweisen sofort. Er sei nämlich nur für den Transport des Geldes zuständig. Die Glücksspiel-Abzocke geht weiter.
Quelle : shz.de /Zum Artikel
Die Sicherheits-Experten des Unternehmens Kaspersky Lab haben im dritten Quartal einen deutlichen Anstieg des Missbrauchs von Facebook durch Cyberkriminelle verzeichnet. Ein weiterer Trend in der Szene ist die Generierung von Bitcoins, die dann gegen echtes Geld weiterverkauft werden.
Im dritten Quartal klickten die Nutzer am häufigsten von Facebook aus auf Webseiten, die mit Malware infiziert waren. Auf den Computern der User von Kaspersky-Anwendungen wurden im Berichtszeitraum täglich fast 100.000 Versuche registriert, bei denen Nutzer innerhalb Facebooks quasi freiwillig auf infizierte Links klicken wollten.
Die Cyberkriminellen setzen mittlerweile eine Vielzahl von Social-Engineering-Tricks ein, um Anwender zu überlisten. Besonders beliebt waren hier von Juli bis September Themen aus dem aktuellen Tagesgeschehen, um neugierige Anwender in die Falle zu locken.
Nach wie vor ziehen aber auch Themen rund um pikante Fotos von Hollywoodstars oder Gratisangebote für Smartphones wie ein angebliches iPhone 5 am besten. Kaspersky Lab geht davon aus, dass Cyberkriminelle weiterhin aktiv versuchen werden, das in sozialen Netzwerken aufgebaute Vertrauensverhältnis für ihre kriminellen Machenschaften zu missbrauchen, hieß es. Darauf sollten sich die Nutzer dieser Plattformen einstellen.
Die Malware-Experten des Sicherheits-Dienstleisters Kaspersky Lab haben zielgerichtete Attacken des Duqu-Wurms im Iran und Sudan registriert. Das Schadprogramm ähnelt in einigen Merkmalen dem gefährlichen Stuxnet-Wurm, der im vergangenen Jahr Industrieanlagen im Iran im Visier hatte.
Welche Ziele genau die Cyberkriminellen, die hinter dem neuen Schädling stehen, im Blick haben, ist noch unbekannt. Das Schadprogramm sei nach bisherigen Erkenntnissen ein universelles Werkzeug, um gezielte Attacken durchzuführen. Duqu kann je nach Einsatz modifiziert werden, teilte Kaspersky mit.
Die ersten Analysen des Wurms brachten die folgende Erkenntnisse: In den bisher entdeckten Duqu-Modifikationen wurden die verwendeten Treiber verändert. Die manipulierten Treiber verwenden beispielsweise eine gefälschte Signatur oder sie sind nicht signiert. Zudem wurde deutlich, dass weitere Komponenten von Duqu wohl existieren, die aber bisher nicht vorliegen und in ihrer genauen Funktion noch unbekannt sind. Alles in allem kann der Wurm für ein vordefiniertes Ziel modifiziert werden.
Viele Benutzer bekamen vor Tagen eine Mail von Chapso.de mit einer Forderung fuer einen damaligen Kostenlosen dienst, dieser wurde in einen Kostenpflichten dienst umgewandelt und per Email wurden somit Forderungen versendet. ( Wir berichteten : "Bei Chapso.de keine Kostenpflicht ohne Zustimmung" )
Jetzt versenden die Betreiber von Chapso.de erneut eine Email an seine Kunden und sprechen dort von einem Missverstaendnis in der Voreheriegen Email, wie Leser unseres Blog Berichteten, hier einmal die Email :
Hallo lieber Nutzer,
Chapso.de-Nutzer aufgepaßt!
Keine Kostenpflicht ohne ausdrückliche Zustimmung
Seit dem letzten Wochenende sind die registrierten Nutzer der Website www.chapso.de in heller Aufregung. Die Daboo GmbH hat ihnen per E-Mail mitgeteilt, ab dem 21. September 2011 sei die bislang kostenlose Nutzung der Seite kostenpflichtig. Sie schrieb dazu:
"Die geänderten AGB gelten als stillschweigend angenommen, wenn du nicht binnen von zwei Wochen nach Erhalt dieser Email einen schriftlichen Widerspruch hinsichtlich der AGB-Änderungen an uns sendest."
"So kommt selbstverständlich keine Vertragsänderung zustande." erklärt Susanne Nowarra von der Verbraucherzentrale Berlin. Sie rät allen Betroffenen, auf diese E-Mail nicht zu reagieren und, falls eine Rechnung ins E-Mail-Postfach oder ins Haus flattert, diese keinesfalls zu begleichen. Eine Vertragsänderung bzw. das Zustandekommen eines Vertrages mit Verbrauchern bedarf der ausdrücklichen Annahme eines Angebotes.
Die Daboo GmbH und ihre beiden Geschäftsführer sind abgemahnt und aufgefordert worden, weitere Mitteilungen dieser Art zu unterlassen und alle Betroffenen zu informieren, dass durch einen fehlenden Widerspruch keine Kostenpflicht ausgelöst wird. Nowarra kündigt an, notfalls gerichtlich vorzugehen.
Eine Online-Petition, die sich gegen eine erneute Einführung der Vorratsdatenspeicherung richtet, konnte heute erfolgreich zum benötigten Termin ausreichend Mitzeichner erlangen. Über 50.000 Bürger haben sich dem Anliegen angeschlossen - viele davon gestern und heute in einem Schlusssprint, für den in den sozialen Netzen massiv mobilisiert wurde.
Offiziell ist als Frist, bis zu der die 50.000 Mitzeichner sich registriert haben müssen, auf der Webseite des Bundestages zwar der 6. Oktober angegeben. Dieser Termin besagt allerdings nur aus, dass sich dann der Petitionsausschuss mit der Sache zu befassen hat und entscheiden kann, ob die Petition in die öffentliche Anhörung aufgenommen wird. Da das Ziel bereits zum jetzigen Termin erreicht wurde, ist gewährleistet, dass Kai-Uwe Steffens vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung als Initiator der Petition sein Anliegen wohl auf jeden Fall persönlich vortragen kann.
Quelle : winfuture.de
Die besten Schnäppchen wollte Maria P. finden – und registrierte sich deshalb auf der Internetseite Outlets.de. “Über 1800 Adressen, Tipps und Infos zum Thema Outlets, Fabrikverkauf, Lagerverkauf, Werksverkauf und Shopping” bietet das Portal, “bis zu 80 Prozent” könne man sparen. Das klingt verlockend. Doch wer sich anmeldet, schließt ein Zwei-Jahres-Abonnement ab – zu acht Euro im Monat, also 96 Euro im Jahr.
Quelle: Welt.de / Zum Artikel
Haben Sie schon einmal bei einem TV-Quiz mitgemacht und sich dabei für die Teilnahme an einem Gewinnspiel registriert? Wenn ja, dann könnte es sehr gut sein, dass Sie jetzt zu einer auserlesenen Zielgruppe gehören, die von dubiosen Call-Centern angerufen werden, da Sie einen Gutschein für eine Reise nach Abu-Dhabi gewonnen haben – im weiteren Verlauf des Telefonats wird dann noch ein kostenpflichtiges Gewinnspiel aufgeschwatzt:
Videoquelle: YouTube.com / Videokanal von FernsehkritikTVplus
Die Polizei verzeichnet weiterhin stark wachsende Zahlen bei der Computerkriminalität. Das geht aus der aktuellen Kriminalstatistik des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (NRW) hervor.
Diese verzeichnete für das gesamte vergangene Jahr 1.442.801 Straftaten. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang im 1,1 Prozent. Gegenüber dem Höchststand im Jahr 2004 liegt die Zahl sogar um um über sechs Prozent niedriger, teilte NRWs Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf mit.
Im Online-Bereich sieht die Lage aber gänzlich anders aus. "Das Internet ist mit seiner rasanten Entwicklung zu einem großen Betätigungsfeld für Kriminelle geworden", so Jäger. Im Jahr 2010 wurden 48.411 Straftaten registriert, bei denen die Tat über das Internet begangen wurde, hieß es. Die Aufklärungsquote betrug 64,4 Prozent. Die Fälle von Computerkriminalität, also Straftaten mit Hilfe eines Computers, nahmen gegenüber dem Jahr 2009 um über 4.200 Fälle auf fast 20.000 zu. Das ist eine Steigerung von über 27 Prozent.
Quelle : winfuture.de
Sicherheitsexperten machen die größte Spamwelle aus, die bisher über Facebook gerollt ist. Wieder mal sind achtlose Nutzer, die jeden Link blind anklicken, das Problem. Möglicherweise erleichtert auch eine Facebook-Änderung den Spammern die Arbeit.
Irische Experten des Sicherheitsanbieters ESET haben in den vergangenen Tagen mehr als fünf unterschiedliche Facebook-Spams registriert. Dies sei die größte Spam-Welle, die Facebook bisher überschwemmt hat, schreiben sie.
Die Spam-Nachrichten sind mehr oder weniger unverdächtig als interessante Statusupdates von Freunden verpackt. Stars und schlüpfrige Andeutungen dienen dabei als Lockmittel. Ein Spam-Post lautet beispielsweise "Sick! I lost all my respect for Miley Cyrus when I watched this video". Ein anderer Spam verleitet, die "hottest girls" auf Facebook anzuschauen. Auf deutschen Facebook-Pinnwänden wird derzeit auch wieder von Gratis-iPads geschwärmt, für die man nur dem Link folgen muss.
Die Zahl der Straftaten bei Online-Auktionen steigt. Die Polizei Wolfhagen registrierte im Altkreis 2009 insgesamt 26 Straftaten, davon 17, die unmittelbar mit den Auktionen von Ebay zusammenhängen, so Hauptkommissar Karsten Turski: „2010 liegen die Warenbetrügereien sogar bei 44 angezeigten Fällen, wobei allerdings nur sieben in Bezug auf die Online-Plattform Ebay fallen.“
Quelle : hna.de
Mit Telefonanrufen geht eine dubiose Firma namens DIRS GmbH derzeit auf Opferjagd. Bei den Anrufen wird versucht, arglose Menschen zum Anschluss eines teuren Domain-Vertrags zu bringen.
Es war Anfang November, als vermutlich eine Callcenter-Beschäftigte unverlangt und unerwünscht in einem kleinen Handwerksbetrieb in Oberbayern anrief. Die Anruferin behauptete, es gebe Interessenten für eine Domain, die der des Betriebs ganz ähnlich sei. Damit bestehe die Gefahr, so suggerierte die Callcenter-Beschäftigte, dass dem Handwerksbetrieb Kunden und Aufträge verloren gingen. Dies könne nur verhindert werden, indem man die betreffenden Domains mit Endungen wie .eu, .info oder.net registrieren lasse.
Es kam zu einem Verkaufsgespräch - und schon wenige Tage nach dem unverlangten Werbeanruf (Cold Call) erhielt der Betriebs-Inhaber eine satte Rechnung. Für die Registrierung von drei Domains für ein Jahr wollte die DIRS GmbH mit Sitz in Düsseldorf knapp 700 Euro kassieren. Allein die "Freischaltungsgebühr" pro Domain sollte 169,90 Euro pro Domain betragen.
Zum Vergleich: Wer selbst eine Domain mit einer Endung wie .info oder .org registriert, zahlt aktuell etwa zehn bis 20 Euro für ein gesamtes Jahr.
Ein argentinischer Hacker hat vier Millionen Datensätze des umstrittenen Torrent-Trackers The Pirate Bay abgegriffen. Laut dem renommierten Security-Journalisten Brian Krebs enthalten die Daten Login-Namen, E-Mail-Adressen, Passwort-Hashes, IP-Adressen und hochgeladene Torrents von registrierten Nutzern. Der 23-jährige Argentinier "Ch Russo" konnte gegenüber Krebs glaubhaft belegen, dass er tatsächlich im Besitz von Login-Daten ist.
An die Nutzerdatenbank sei Russo durch eine Reihe von SQL-Sicherheitslücken gelangt. Auf dem Weg verschaffte er sich offenbar auch Zugriff auf das Admin-Interface von The Pirate Bay.
quelle und voller Bericht : heise.de
Die seit rund einer Woche registrierten Massenhacks von Webseiten haben neuesten Analysen zufolge zum Ziel, Online-Gamern die Zugangsdaten für Spiele zu stehlen. Prominenteste Opfer der Hacks waren das Wall Street Journal und die Jerusalem Post.
Bei den Webservern handelt es sich zwar durchgehend um Systeme auf Basis von Microsofts Internet Information Server (IIS) und ASP.NET, den Untersuchungen mehrerer Sicherheitsdienstleister zufolge manipulierten die Angreifer die Webseiten aber offenbar über SQL-Injection-Schwachstellen in den selbst geschriebenen Webanwendungen der Betreiber. Administratoren sollten ihre Systeme auf mögliche Manipulationen überprüfen.
quelle und vollstaendiger Bericht : heise.de