Fast die Hälfte ihrer Internet-Zeit verbringen Jugendliche mit Kommunikation, stellt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in seiner 13. Jim-Studie fest. Das hat auch seine Schattenseiten – etwa das «Cybermobbing».
Quelle: Augsburger-Allgemeine.de / Zum Artikel
Mobbing-App oder harmloses Schülerspiel? Nutzer des Jugendportals SchülerVZ können in der Anwendung “VZ Pausenhof” ihre Mitschüler bewerten – auch negativ. Blogger werfen den VZ Netzwerken nun vor, mit zwielichtigen Methoden gegen ihre sinkende Bedeutung ankämpfen zu wollen.
Quelle: Sueddeutsche.de / Zum Artikel
Die VZ-Netzwerke wollen mit einem neuen Gesamtkonzept dem Mitgliederschwund entgegenwirken. Dazu zählt ein Redesign der drei Netzwerke StudiVZ, SchuelerVZ (künftig in Grünblau statt Pink) und FreundeVZ (bislang MeinVZ), das noch diese Woche online gehen soll. Dies stellt aber nur einen Baustein der Strategie dar, erklärte VZ-Chef Clemens Riedl im Gespräch mit heise online.
Quelle: Heise.de / Zum Artikel
Die großen Geschwister machen es vor, die kleinen wollen auch - in sozialen Netzwerken mitmischen. Oft ahnen Eltern nicht, wo ihre Kinder virtuell unterwegs sind, dabei lauern im Netz viele Gefahren.
Soziale Netzwerke ziehen immer mehr junge Menschen in ihren Bann. Selbst die Jüngsten wollen in den virtuellen Freundeswelten mitmischen. Doch nicht alle Webangebote sind auf Kinder vorbereitet. Während sich zum Beispiel SchülerVZ gezielt an die Youngsters richtet, eignen sich Plattformen wie Facebook nicht für den Nachwuchs - der ist etwa mit den Privatsphäre-Einstellungen schlicht überfordert. Eltern sollten ihren Kindern daher beim Surfen über die Schulter schauen.
Laut der aktuellen Kinder- und Medien-Studie (KIM) aus dem Jahr 2010 ist fast die Hälfte der Kinder bis 13 Jahren in mindestens einem Onlinenetzwerk aktiv. Das sind doppelt so viele wie vor zwei Jahren. In der Studie nimmt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest regelmäßig den Stellenwert der Medien im Alltag von Kindern unter die Lupe.
Quelle und vollstaendiger Artikel : stern.de
Erneut gibt es ein Datenschutzproblem bei SchülerVZ – trotz Datenschutzversprechen, TÜV-Siegel und Note "Sehr gut" der Zeitschrift Öko-Test. Die Bürgerrechtsplattform netzpolitik.org berichtet, dass ihr ein aktueller Datensatz von rund 1,6 Millionen aktiven Schülern (30 % aller Profile) von einem Informanten zugespielt wurde.
SchülerVZ hatte zwar diverse Maßnahmen durchgeführt, um nach dem Datenschutzdebakel im vergangenen Herbst das massenweise Abgreifen von Nutzerprofilen mit speziellen Crawler-Tools zu erschweren, das hat aber offenbar nicht gefruchtet. StudiVZ hatte unter anderem Captchas eingeführt und die Profilabrufe limitiert. Die Captchas sind aber mittlerweile wieder verschwunden; vermutlich, weil sie die legitimen Nutzer eher behinderten und für die Profil-Crawler nicht wirklich eine Hürde darstellten.
quelle : heise.de
Die Polizei hat im niedersächsischen Kreis Holzminden einen Mann festgenommen, der mehrere Kinder und Jugendliche über das Internet kontaktiert und später missbraucht haben soll.
Über SchülerVZ, Facebook und ICQ habe er mit einer Reihe von jungen Nutzern kommuniziert und seine beruflichen Fähigkeiten als Erzieher genutzt, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim mitteilte, beeindruckte er die betroffenen Jungen außerdem mit seinem schwarzen Gürtel in Karate.
quelle : winfuture.de