Seit Ende März häufen sich Fälle des sogenannten „Enkeltricks“ im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Bislang sind neun Fälle vor allem im Raum Mühldorf, Waldkraiburg, Traunreut und seit vergangenen Freitag, 13. April, auch in Trostberg bekannt.
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Die alte Frau weiß nicht, was eine SMS ist. Aber sie hat eine Flatrate für 3000Nachrichten im Monat. Die Seniorin hat keine Ahnung von Internet. Aber sie kann monatlich unbegrenzt mit ihrem Handy im Netz surfen. Mobilfunkvertreter haben ihr sechs Verträge aufgeschwatzt. Das trieb die 87-Jährige fast in den finanziellen Ruin.
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Die Polizei warnt vor einem betrügerischen Inkasso-Unternehmen. Offenbar werden seit einigen Tagen haufenweise Briefe mit Rechnungen über jeweils 176 Euro verschickt.
Vor allem ältere Menschen werden aufgefordert, diesen Betrag zu zahlen, weil sie angeblich im Internet "Seiten anrüchiger Natur" aufgerufen haben, so die Polizei. Im Klartext: Es geht um Sexseiten. Doch die Opfer waren nie auf solchen Seiten, wie sie bei der Kriminalpolizei glaubhaft versicherten, einige haben noch nicht einmal einen Internetanschluss. Laut Polizei sitzen die Tatverdächtigen in Osteuropa. Bei einigen ihrer Opfer haben sie ihre Forderungen auch telefonisch gestellt.
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Die Bundesnetzagentur hat jetzt für bestimmte Forderungen der SIS Senioren Info Services GmbH ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung verhängt. Das Verbot wurde gegenüber sämtlichen Netzbetreibern ausgesprochen, über deren Telefonrechnungen die SIS Senioren Info Services GmbH Verbrauchern mittels der Produkt-ID 18SI4 Entgelte für einen telefonischen Auskunfts- und Recherchedienst für Senioren berechnet.
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Mit der Zustellung einer Probepackung schieben die Medivatis GmbH, Medi-Pharm und Hirschberger NaturRat derzeit Verträge über die monatliche Zusendung angeblich gesundheitsfördernder Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Ginkgo-Präparate) unter. Dabei werden gezielt Senioren angerufen.
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Betrüger lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen. Bevorzugt ältere Menschen sind dabei das Ziel der skrupellosen Trickbetrüger. Gerade der älteren Generation fällt es häufig schwer, freundliche Anfragen einfach aber bestimmt zurückzuweisen. Sie trauen sich nicht, jemanden abzuwimmeln, manchmal sind sie auch einfach froh, wenn mal jemand mit ihnen redet.
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“Das ganze sollte 9,95 Euro im Monat kosten, man musste nur am Telefon ,ja’ sagen”, erzählt die 65-Jährige. Der Betrag würde dann per Telefonrechnung abgebucht. Beim Rückruf bei der Münchener Telefonnummer (089/54319404) meldet sich wieder ein Band, allerdings heißt die Firma diesmal „Senioren Info Service“. Eine Weiterleitung zu einem menschlichen Gesprächspartner oder zu den AGBs per Tastendruck funktioniert jedoch nicht, die Leitung wird daraufhin unterbrochen.
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Die Opfer sind allesamt schon älter – und offenbar leicht zu ködern, wenn man sie mit einem Luxusauto mit Metallic-Lackierung lockt. Im südlichen Oberbayern haben es Betrüger derzeit mit einer neuen Gewinnspielmasche auf Senioren abgesehen. Mehrere dutzend Fälle wurden seit Jahresbeginn bekannt. Andreas Guske vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd: „Wir rechnen mit einer hohen Dunkelziffer, viele erstatten keine Anzeige.“
Quelle: Abendzeitung-Muenchen.de / Zum Artikel
Die Trierer Volksbank hat ein Firmenkonto gekündigt, auf das vorwiegend Senioren Geld für die angebliche Nutzung von Sexhotlines zahlen sollten. Ein Anwalt vermutet dahinter den Betrug einer bundesweit agierenden Firma.
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Zu einer angeblichen Gewinnauszahlung ist ein Bus voller österreichischer Senioren am Dienstag nach Traunreut gebracht worden. Die Gewinnauszahlung entpuppte sich jedoch schnell als Verkaufsveranstaltung, die weder angezeigt noch behördlich genehmigt war. Den Senioren wurden Therapiedecken und Kochtöpfe zu weit überhöhten Preisen angeboten und verkauft.
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Es war die Angst vor angedrohten Schadenersatzansprüchen, die am vergangenen Dienstag etliche Senioren veranlasst hatte an einer Senioren-Kaffeefahrt teilzunehmen. Schon vor Tagen ist die Polizeidirektion Tuttlingen auf eine anberaumte Kaffeefahrt aufmerksam geworden.
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Immer häufiger werden vor allem Senioren am Telefon abgezockt. Mit wortreichen Versprechen auf hohe Gewinne oder rabiaten Forderungen nach vermeintlich ausstehenden Zahlungen für die Teilnahme an Gewinnspielen setzen die Täter Bürger am Hörer unter Druck.
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Dubiose Gewinnspielanbieter werden immer dreister: Sie setzen auf Telefonwerbung. Wie man sich vor der Abzocke schützen kann, war gestern Thema beim Info-Frühstück. 130 Senioren erhielten wertvolle Tipps.
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In den letzten Monaten gehen bei zahlreichen Senioren freudige Telefonanrufe ein. So wie bei Ilse L.. 54.000 Euro habe sie gewonnen, verspricht ihr die „Staatliche Gewinnausschüttungszentrale“ aus Bonn. Am Telefon ist eine Anwaltskanzlei, die der 75-Jährigen sehr glaubwürdig erscheint. Nur einen Haken hat die Sache. Der Gewinn sei in Istanbul angefallen.
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In den letzten Tagen flatterte wieder ungewollte Post in manchen Haushalt, vermehrt bei Senioren. In dem beiliegenden Schreiben wird von einer angeblichen „Finanzdienstleistungsfirma“ den Empfängern suggeriert, dass sie eine „Gewinnübergabe“ zu erwarten haben und ihnen wird vorgegaukelt, dass sie ca. 970 Euro Bargeld ausbezahlt bekommen.
Quelle : wochenblatt.de