Im Verfahren um den mutmaßlich gewerbsmäßigen Bandenbetrug mit SMS-Chat-Diensten gegen drei Firmenverantwortliche des Flensburger Unternehmens MintNet GmbH hat die zu-ständige 6. Große Strafkammer des Landgerichts Kiel im Verlaufe einer mehrwöchigen Verhandlungspause vor dem kommenden 145. Verhandlungstag die bereits unter Auflagen außer Vollzug gesetzten Haftbefehle vollständig aufgehoben.
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Trotz Warnungen von Schwester und Onkel glaubte eine 52-jährige Bankangestellte im Flirt-SMS-Chat an das große Glück. Am Ende zahlte sie rund 25 000 Euro für gut 12 000 verschickte Kurznachrichten. Vor dem Kieler Landgericht schilderte die Frau am Montag im Prozess um mutmaßliche millionenfache Abzocke mit Flirt-SMS ihre Erfahrungen mit einem „Ulli, 53“, der sich später als professioneller Chatter eines Call-Centers herausstellte.
In dem Verfahren müssen sich drei Hauptangeklagte seit knapp einem Jahr wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs verantworten. Sie sollen 700 700 Handy-Nutzer um etwa 46 Millionen Euro geschädigt haben. „Ulli“ habe sie über ihr Profil auf einer Flirtseite (myflirt.de) angeschrieben, als ein Freund nach einer langjährigen Beziehung Schluss gemacht habe, schilderte die Frau stockend.
quelle und voller Bericht: kn-online.de
ZDF Reporter über Betrug durch Flirt-SMS - Es ist ein Geschäft mit der Einsamkeit: Wer auf die scheinbar persönliche SMS "Hallo Schatz, hast du gut geschlafen?" antwortet, ist gleich 1,99 Euro los. Hinter vermeintlichen Traumpartnern verbergen sich häufig professionelle Chatter, die nur eines wollen: ihren Opfern mit verlockenden SMS-Botschaften das Geld aus der Tasche ziehen. Dabei kann sich jeder vor den Tricks der SMS-Abzocker schützen.