Fast hätte Facebook StudiVZ gekauft. Ärgerlich für Holtzbrinck, dass das Geschäft geplatzt ist. Denn die Klickzahlen von StudiVZ sind stark rückläufig - und die Seite ist nur noch einen Bruchteil dessen wert, was der US-Konzern damals gezahlt hätte.
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Die VZ-Netzwerke wollen mit einem neuen Gesamtkonzept dem Mitgliederschwund entgegenwirken. Dazu zählt ein Redesign der drei Netzwerke StudiVZ, SchuelerVZ (künftig in Grünblau statt Pink) und FreundeVZ (bislang MeinVZ), das noch diese Woche online gehen soll. Dies stellt aber nur einen Baustein der Strategie dar, erklärte VZ-Chef Clemens Riedl im Gespräch mit heise online.
Quelle: Heise.de / Zum Artikel
Wer wüsste nicht gerne, wer das eigene Facebook-Profil besucht hat? Diesen Wunsch von Mitgliedern sozialer Netzwerke nutzen Spam-Programmierer für eine neuen Masche aus, die gerade viele Facebook-Freunde in die Falle lockt. "Wow, jetzt kannst Du sehen, wer dein Profil ansieht", lautet die Nachricht, die als Statusupdate, Veranstaltungseinladung und sogar im Chatfenster verbreitet wird. Eine zweite Variante der Spam-Meldung zeigt sogar eine Liste mit Personen an, die angeblich das Profil eines Freundes besucht haben sollen. Diese Falle ist besonders verlockend, weil in dieser Aufzählung die Namen aus der Freundesliste sowie die Anzahl ihrer angeblichen Besuche angezeigt werden. Die Zahlen sind überraschend hoch, um die Illusion zu erzeugen, man würde von einigen Personen regelrecht verfolgt. Daher trägt diese Betrugsmasche auch den Namen Stalker-Spam.
Facebook-User sein – oder nicht sein? Diese Frage stellt sich nicht, denn das Netzwerk kennt jeden. Ob Sie wollen oder nicht, auch Sie sind dabei.
Es ist nicht die erste Mail, die Laura F. von Facebook bekommt. Bisher hat sie die sofort gelöscht, doch diesmal wird sie stutzig. Ein Bekannter lädt sie ein, dem größten sozialen Netzwerk der Welt beizutreten, und Facebook schlägt ihr gleich weitere mögliche Kontakte vor – sowohl gute Freunde als auch flüchtige Bekannte. Aber woher weiß Facebook, wen Laura kennt?
Quelle : focus.de
Social Games sind beliebt, das Spielen in Online-Communities ist ein Renner. Was viele Spieler jedoch nicht wissen: Sie verraten dabei dem Anbieter auch eine Menge über sich.
Millionen Menschen ernten täglich Obst und Gemüse, kaufen Saatgut und Traktoren, scheren Schafe und melken Kühe - auf dem virtuellen Bauernhof am Computer. Auch als Hobbyköche, Mafiosi oder Aquarienbesitzer sind Millionen auf Facebook, StudiVZ und in anderen sozialen Netzwerken unterwegs. Die Anbieter verdienen gut, doch Datenschützer warnen vor der Preisgabe persönlicher Daten.
quelle : stern.de
Erneut gibt es ein Datenschutzproblem bei SchülerVZ – trotz Datenschutzversprechen, TÜV-Siegel und Note "Sehr gut" der Zeitschrift Öko-Test. Die Bürgerrechtsplattform netzpolitik.org berichtet, dass ihr ein aktueller Datensatz von rund 1,6 Millionen aktiven Schülern (30 % aller Profile) von einem Informanten zugespielt wurde.
SchülerVZ hatte zwar diverse Maßnahmen durchgeführt, um nach dem Datenschutzdebakel im vergangenen Herbst das massenweise Abgreifen von Nutzerprofilen mit speziellen Crawler-Tools zu erschweren, das hat aber offenbar nicht gefruchtet. StudiVZ hatte unter anderem Captchas eingeführt und die Profilabrufe limitiert. Die Captchas sind aber mittlerweile wieder verschwunden; vermutlich, weil sie die legitimen Nutzer eher behinderten und für die Profil-Crawler nicht wirklich eine Hürde darstellten.
quelle : heise.de
Um ihren Ex-Freund und dessen Freundin über das Soziale Netzwerk studiVZ ausspionieren zu können, hat eine 29-Jährige ein offenes WLAN-Netzwerk ihres Nachbarn verwendet. Die aus Hamburg stammende Frau wurde nun verurteilt.
Identitätstäuschung, Nachstellung und Verleumdung in Internetforen sind keine Kavaliersdelikte, sagte Kai Thomas Breas, Sprecher der Staatsanwaltschaft Stade. In diesem Fall hat sich die 29-jährige Frau drei Scheinidentitäten auf studiVZ zugelegt. Anschließend nahm die Frau Kontakt mit der neuen Freundin ihres ehemaligen Lebensgefährten und mit ihrem Ex-Freund selbst über das Soziale Netzwerk auf.